Schweizer Filme räumen Deutschen Filmpreis ab

Beim Deutschen Filmpreis in Berlin ist geht die «Lola» für den besten Kinderfilm an den Schweizer Film «Heidi» von Alain Gsponer. Auch für die beste Dokumentation wird die Schweizer Produktion «Above and Below» von Nicolas Steiner ausgezeichnet.

Drei Schauspieler vor dem Plakat von Heidi. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die drei Hauptdarsteller im Film «Heidi» haben auch das deutsche Publikum überzeugt. Keystone

Der Schweizer Film «Heidi» des Zürcher Regisseurs Alain Gsponer hat in Berlin beim Deutschen Filmpreis die Auszeichnung «Lola» als «Bester Kinderfilm» erhalten. Gsponer liess in der Neuverfilmung die klassische Geschichte aus den Romanklassiker von Johanna Spyri praktisch unangetastet. Er verhilft dem bereits mehrfach verfilmten Klassiker mit beeindruckenden Aufnahmen und einer grossartigen Besetzung zu neuer Sogwirkung.

Einziger Konkurrent für «Heidi» in der Sparte Kinderfilm war «Rico, Oskar und das Herzgebreche» von Philipp Budweg und Rober Marciniak.

Zwei Lolas für Schweizer Dokfilm

Ein weiterer Schweizer Film räumte bei der Verleihung des 66. Deutschen Filmpreises in Berlin ab: «Above and Below» des Schweizers Nicolas Steiner wurde als «Bester Dokumentarfilm» mit einer «Lola» ausgezeichnet. Der Film erhielt auch den Preis für die beste Kamera.

Der Dokumentarfilm porträtiert Aussteiger, Aussenseiter und Überlebenskünstler in unwirtlichen Gegenden der USA. Der Streifen war am Festival von Rotterdam uraufgeführt worden und lief seither an mehreren Festivals, wo er ebenfalls Preise gewann.