Schweizer sind bei Hilfswerk-Spenden grosszügig

2013 hat die Bevölkerung rund 1,7 Milliarden Franken gespendet. Das ist ein Anstieg von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei vertrauen die Schweizer vor allem Hilfswerken, die im eigenen Land aktiv sind: Zwei Drittel der Gelder gingen an solche Organisationen.

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Bildlegende: Grosses Herz für Schweizer Hilfswerke: Die Spendensumme ist 2013 zum siebten Mal in Folge gestiegen. Keystone

Für einen guten Zweck greifen Schweizerinnen und Schweizer gerne ins Portemonnaie: 2013 haben sie den verschiedenen Hilfswerken gegen 1,7 Milliarden Franken zukommen lassen. Laut Stiftung Zewo sind das rund 3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Schweizer helfen vor allem Schweizern

Die Spendensumme ist damit zum siebten Mal in Folge gestiegen, heisst es in der neuesten Zewo-Spendenstatistik. Fast zwei Drittel oder 1,1 Milliarden Franken des Spendenvolumens gingen an Hilfswerke mit Zewo-Gütesiegel. Davon ist mehr als die Hälfte primär in der Schweiz tätig.

Berücksichtigt werden mehrheitlich Hilfswerke, die in den Bereichen Gesundheit, Sucht oder Behinderung tätig sind (24 Prozent). Sie werden mit 17 Prozent von Organisationen gefolgt, die sich der sozialen Inlandhilfe verschrieben haben. Weitere 10 Prozent gehen in den Umwelt-, Arten- oder Heimatschutz.

Online-Spenden funktionieren kaum

Der Anteil an Online-Spenden wird von Zewo als «verschwindend klein» bezeichnet. Nur knapp ein halbes Prozent oder 2,8 Millionen Franken der gesamten Spendensumme sind über die Online-Kanäle überwiesen worden.