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Sicher auf dem Velo – Kinderhelme im Test
Aus Puls vom 07.10.2019.
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Sicherheit für Kinder Velohelm ist nicht gleich Velohelm

Beim Kauf von Kindervelohelmen entscheidet oft die Optik. Sicherheitsrelevant sind aber andere Faktoren.

Jedes vierte Kind ist im Strassenverkehr ohne Helm auf seinem Velo unterwegs. Dabei kann ein Kopfschutz bei einem Unfall Hirn- und Kopfverletzungen nachweislich halbieren.

Aber: Velohelm ist nicht gleich Velohelm. Gemäss einer kleinen Umfrage der SRF-Gesumdheitssendung «Puls» stehen beim Kauf Sujet, Farbe, Marke oder Grösse im Vordergrund.

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Worauf achten Eltern beim Velohelmkauf?
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Dabei gäbe es durchaus ein paar Kriterien, die es zu beachten gilt. Denn Kinder stürzen häufiger auf den Kopf, da er im Verhältnis zum ganzen Körper relativ gross ist.

Fünf Punkte, die es zu beachten gilt

Auf welche Kriterien es wirklich ankommt, weiss Roland Grädel von der Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU:

  • Die richtige Grösse finden: Nach dem Aufsetzen darf sich der Helm beim Kopfschütteln nicht bewegen und zwar ohne enganliegende Riemen. Zu klein ist der Helm, wenn die vordere Helmkante mehr als zwei Finger breit über dem Nasenansatz liegt.
  • Die Farbe ist durchaus wichtig: Für Kindervelohelme eignen sich knallige Farben wie Gelb oder Orange, damit sie auch tagsüber im Verkehr auffallen. Besser erkennbar ist ein signalfarbenes Modell ohne Muster.
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Roland Grädel: «Ein Velohelm soll auch tagsüber auffallen.»
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  • Möglichst schnörkellos: Weder Tierohren, Hörner oder Haifischflossen sollten den Helm verzieren und auch Kamera oder Lampe sind Tabu. Solche Aufsätze könnten bei einem Sturz etwa an einem Randstein hängenbleiben und dazu führen, dass durch den abrupten Stopp grosse Rotationskräfte auf den Kopf wirken.
  • Die individuelle Passform: Nicht jeder Helm passt auf jeden Kopf. Deshalb ist es wichtig, das Kind zum Probieren mitzunehmen. Der eine passt, der andere nicht, selbst bei gleicher Grösse.
  • Die optimale Form: Je mehr der Helm abdeckt, desto mehr schützt er vor Verletzungen. Das hat sich laut Roland Grädel vor allem bei Verletzungen an Schläfe und Stirn gezeigt.

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Roland Grädel: «Von der Form her soll der Helm einen möglichst grossen Teil des Kopfs abdecken, vor allem im Bereich der Schläfen.»
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Experten der Beratungsstelle für Unfallverhütung haben 40 Helme für drei- bis sechsjährige Kinder gekauft und sie auf Sicherheitsmerkmale untersucht. Mit Hilfe dieser Stichproben-Untersuchung haben sie nun Kaufempfehlungen definiert. Alle von der BFU eingekauften Helme entsprachen den Sicherheitsanforderungen.

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