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Panorama Sklavenarbeit aufgedeckt und Pulitzer-Preis gewonnen

Die US-amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press hat den renommierten Pulitzer-Preis erhalten. Vier Journalistinnen der Agentur hatten den Einsatz von Sklaven in der Fischereiindustrie in Südostasien aufgedeckt. Aufgrund ihrer 18-monatigen Recherchen kamen mehr als 2000 Zwangsarbeiter frei.

Die vier Gewinnerinnen der AP stehen nebeneinander und schauen in die Kamera.
Legende: Das Gewinner-Team der AP (von links): Martha Mendoza, Robin McDowell, Esther Htusan und Margie Mason. Keystone

Bei der 100. Verleihung des renommierten Pulitzer-Preises ist die US-amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press ausgezeichnet worden. Vier AP-Journalistinnen hatten aufgedeckt, wie die Fischereiindustrie in Südostasien Sklaven einsetzt. Aufgrund der 18-monatigen Recherchen kamen über 2000 Zwangsarbeiter frei, ein Dutzend Verdächtige wurden festgenommen.

Derzeit gibt es den Pulitzer-Preis in 21 Sparten, darunter auch Schauspiel, Musik, Poesie und Belletristik. 14 Kategorien betreffen journalistische Arbeiten.

«The Sympathizer» und «Hamilton»

Die «Los Angeles Times» gewann in der Sparte aktuelle Nachrichten für ihre Berichterstattung über den bewaffneten Angriff auf eine Sozialeinrichtung im kalifornischen San Bernardino, die «New York Times» für eine Reportage über Gewalt gegen afghanische Frauen. Auch die Mitarbeiter des «Boston Globe» und des «New Yorker» wurden ausgezeichnet.

Im Bereich Literatur gewann der vietnamesische Autor Viet Thanh Nguyen mit seinem Spionage-Roman «The Sympathizer», im Bereich Schauspiel das Erfolgs-Musical «Hamilton».

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