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Panorama Smogalarm in Indiens Hauptstadt: Regierung spricht von Notlage

Wegen einer gefährlich hohen Luftverschmutzung haben die Behörden in Neu Delhi Notfallmassnahmen angekündigt. So werden etwa die Schulferien um drei Tage verlängert.

Legende: Video Schulen schliessen in Indien wegen Smogs abspielen. Laufzeit 00:22 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 06.11.2016.

Der dichte Smog zwingt die Behörden in Indiens Hauptstadt zum Handeln: «Notfallmassnahmen sind notwendig, um dieses Problem gemeinsam zu lösen», erklärte der Regierungschef des Grossraums Neu Delhi.

Alle Schulen in der Stadt blieben in den kommenden drei Tagen geschlossen, Bau- und Abrissarbeiten seien fünf Tage lang untersagt.

Die Stadt eine «Gaskammer» ...

Der Regierungschef hattte Neu Delhi wegen des dichten Smogs mit einer «Gaskammer» verglichen. Er rief die Bewohner auf, sich so lange wie möglich drinnen aufzuhalten und von zu Hause aus zu arbeiten.

Zur Verringerung der Feinstaubbelastung sollen Brände auf Müllhalden bekämpft und die Strassen von Neu Delhi mit Wasser besprengt werden. Ausserdem werde ein Elektrizitätswerk heruntergefahren.

... wegen traditionellen Festes

Neu Delhi erlebt derzeit die stärkste Luftverschmutzung seit Jahren. Beim traditionellen Diwali-Fest vor einer Woche hatten die Bewohner Millionen Feuerwerke abgeschossen, seitdem liegt die Stadt unter einer dichten Smog-Wolke.

Protest gegen schlechte Luft

Rund 250 bis 300 Menschen versammelten sich am Sonntag in Neu Delhi, um gegen den Smog zu demonstrieren. Die meisten Demonstranten trugen Atemschutzmasken. Auf Transparenten riefen sie die Regierung auf, mehr gegen das Problem zu unternehmen.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    Man trifft sich ja zur Klimakonferenz, und alles wird wieder gut. 5-Sterne-Hotel, gutes Essen, gemütlich plöuderle und danach wie gehabt, weiter mit dem gottgegebenen Kastensystem, in dem Menschen unterster Kaste überhaupt keine Chance haben, an ihren himmelschreienden Lebensverhältnissen irgendetwas zu ändern, schon gar nicht ihre Schwangerschaften zu verhüten.
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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    Man trifft sich ja zur Klimakonferenz, und alles wird wieder gut. 5-Sterne-Hotel, gutes Essen, gemütlich plöuderle und danach wie gehabt, findet man wieder Kraft für weitere Massenreproduktion.
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  • Kommentar von Beatrice Mayer (signorinetta)
    Entwicklungshilfe wird je länger , je kritischer gesehen von Fachleuten, von afrikanischen Intellekuellen, von Ärzten vor Ort, die zum Schluss kommen, dass diese den Status Quo zementiert und echte Entwicklung verhindert.( Aber sie beruhigt unser Gewissen. ) Auch hier: Vernunft bleibt aussen vor, obwohl es seit Jahren Kenner gibt, die beraten könnten in dieser Sache. Dass es in Indien eine Möglichkeit gibt, mit knwo-how und Technik Entwicklungshilfe zu leisten, halte ich für möglich.
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