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Panorama Solar Impulse 2 wieder startklar

Der Schweizer Sonnenflieger «Solar Impulse 2» ist bereit zur Fortsetzung seiner Erdumrundung. Nach neunmonatiger Zwangspause meldete sich das Team um die Piloten Bertrand Piccard und André Borschberg aus Hawaii wieder startklar.

Der Flieger werde in Hawaii abheben, sobald die Wetterbedingungen es zuliessen, schrieb das Team Solar Impulse auf Twitter. Ein genauer Termin wurde deshalb noch nicht genannt.

Die mit Sonnenenergie angetriebene «Solar Impulse 2» war am 3. Juli nach knapp 118 Stunden ohne Zwischenstopps von Japan aus auf Hawaii gelandet, musste dann aber wegen überhitzter Batterien am Boden bleiben und wegen der Reparaturarbeiten auf der Insel überwintern.

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Die genaue Flugroute für die nächste Etappe steht noch nicht fest. Die «Solar Impulse 2» wird entweder Vancouver in Kanada oder eine der US-Städte San Francisco, Los Angeles oder Phoenix ansteuern.

In jedem Fall soll das Leichtflugzeug dann nach New York weiterfliegen, um von dort zur Überquerung des Atlantiks aufzubrechen.

Die Entschlossenheit, erstmals mit einem Solarflugzeug die Erde zu umrunden, sei wieder sehr hoch, sagte ein Sprecher des Teams zur Nachrichtenagentur AFP. «Die Pause wurde genutzt, um unseren Willen wieder zu schärfen.» In den vergangenen Wochen war das Flugzeug zu insgesamt 13 Testflügen gestartet, um das Kühlsystem für die Batterien zu überprüfen.

Werbung für erneuerbare Energien

Die «Solar Impulse» hatte ihre Weltumrundung am 9. März in Abu Dhabi begonnen und legte bislang gut die Hälfte der Gesamtstrecke von 35'000 Kilometern zurück. Als Piloten wechseln sich Borschberg und sein Partner Piccard ab. Mit ihrem spektakulären Flug wollen die beiden für den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien werben.

Die Weltumrundung erfolgt ohne einen Tropfen Treibstoff. Mehr als 17'000 Solarzellen auf den Tragflächen versorgen die vier Elektromotoren des Fliegers mit Energie. Mit 72 Metern hat der Leichtflieger eine grössere Spannweite als ein Jumbojet, wiegt aber bloss 2,3 Tonnen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von B Näf  (uluru)
    ohne vision, keine veränderung. die ersten fluggeräte waren auch noch keine a380, oder?
    1. Antwort von René Balli  (René Balli)
      Herr Näf, die ersten Fluggerräte waren aber die ersten Fluggeräte, Fliegen war wirklich etwas Neues. Wissenschaftler haben am Anfang sogar bezweifelt, dass der Mensch abheben kann! Bei der Solar Impuls ist nur die Idee, mit Batterien und Sonnenenergie zu fliegen, neu. Wie erwähnt, bei diesem Projekt werden sich keine neuen Erkenntnisse ergeben, die Technologie ist schon bekannt. Solange es keine superleichten Batterien gibt ist es eine Schnappsidee, etwa wie mit einer Dampfmaschiene zu fliegen.
  • Kommentar von M. Jaeger  (jegerlein)
    Werbung für die erneuerbaren Energien soll das sein? Man sieht doch eher die Probleme damit! Zu Fuss wäre man schon zweimal rum um die Erde...
  • Kommentar von René Balli  (René Balli)
    Ein PR Projekt ohne jeglichen Nutzen für die Solarindustrie, nicht eine einzige Technologie ist neu an diesem Schönwetterflieger. Fliegen mit Solarstrom und Batterien ist ganz einfach Blödsinn, es wurden schon Tonnen von Kerosin verbraten und Piccard redet von Umwelt und Nachhaltigkeit. Das Nachhaltigste wäre ganz einfach am Boden zu bleiben und die Millionen dort eizusetzen wo Solarstrom sinnvoll ist. Vielleicht stürzt das Ding noch ab und muss mit viel Aufwand (Kerosin) geborgen werden.
    1. Antwort von Hermann Dettwiler  (Alapeller)
      Bravo -mehr ist nicht hizuzufügen
    2. Antwort von B. Häfeli  (xxx)
      Das ganze Team "Solar Impulse 2" und die zwei Aushängeschilder, die Piloten Bertrand Piccard und André Borschberg sind mir äusserst sympathisch - aber leider Gottes ist es genau so, wie Herr Balli es trefflich in seinem Beitrag beschreibt.