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Keine Kontrolle mehr über das eigene Instragram-Konto
Aus Espresso vom 26.04.2022.
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Soziale Medien Instagram-Account plötzlich in fremden Händen

Eine Instagram-Nutzerin hat keinen Zugriff mehr auf ihren Account; und das Unternehmen ist nicht erreichbar.

Es ist der Fall, den sich niemand vorstellen möchte: Das Konto auf Socialmedia wird gehackt, und man hat keinen Zugriff mehr auf die eigenen Bilder, Informationen und Daten. Genau das ist einer «Espresso»-Hörerin Anfang März passiert. Ihr Instagram-Account wurde gehackt. Die Anleitungen von Instagram halfen ihr nicht weiter, einen Kundendienst mit E-Mail-Kontakt oder Telefonnummer gibt es nicht.

Ich war verzweifelt, dass meine Fotos fremdverwendet werden könnten oder mein Konto für Propaganda missbraucht werden könnte.
Autor: «Espresso»-Hörerin  

Die Hörerin wusste nicht mehr weiter, fühlte sich hilflos. «Ich habe dann einen neuen Instagram-Account eröffnet, damit ich mir selbst folgen kann.» Alle paar Tage meldet die Hörerin ihr richtiges Konto als gehackt. Erst als sich «Espresso» einschaltet, geht es schnell. Die Kommunikationsverantwortliche von Instagram im deutschen Sprachraum meldet sich direkt bei der Hörerin, und diese erhält kurzerhand wieder Zugriff.

Keine Antwort auf die Fragen

Zum konkreten Fall mag Instagram bzw. Meta nicht viel Konkretes sagen. Die Fragen von «Espresso» blieben unbeantwortet, zurück kommt lediglich ein allgemeines Statement: «Wir wissen, dass es beunruhigend sein kann, den Zugang zum eigenen Instagram-Account zu verlieren. Deshalb unternehmen wir viel, um böswillige Akteure zu stoppen, noch bevor sie Zugang zu Konten erhalten, und bieten unserer Community verschiedene Sicherheitsfunktionen an, damit ihre Konten noch besser geschützt sind.»

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Wie gut schützt Meta also seine User? SRF-Digitalexperte Guido Berger sagt, Meta unternehme tatsächlich sehr viel für die Sicherheit. Der Konzern nutze dazu Algorithmen, die böswilliges Verhalten erkennen und unterbinden sollten. Sobald aber eine Userin oder ein User doch Probleme habe – wie in unserem Fall – brauche es einen Support, der nicht mehr dem Computer überlassen werden könne. «Das ist viel aufwändiger und das könnte nicht nur Meta, sondern alle grossen Plattformen, noch viel besser machen», sagt Guido Berger. «Genug ist es nie.»

Selbstverteidigung als bester Schutz

Deshalb ist es wichtig, sich selbst möglichst gut zu schützen. Dazu gehört in erster Linie ein gutes Passwort und vor allem nicht für jeden Dienst das gleiche Passwort. Ausserdem empfiehlt Guido Berger die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das bedeutet, dass neben dem Passwort noch ein zusätzlicher Code eingetippt werden muss, der immer neu generiert wird.

Diese Zwei-Faktor-Authentifizierung braucht es nicht bei jedem «Wald und Wiesen-Account», wie Berger sagt. Diesen Schutz braucht es vor allem bei den wichtigen Logins. «Dazu gehören E-Mail-Accounts, Cloud-Accounts und Social-Media-Accounts.»

Espresso, 26.04.22, 08:13 Uhr

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