Spott und Häme für WhatsApp

Facebook übernimmt WhatsApp für 19 Milliarden Dollar – kurz darauf fällt der Kurznachrichtendienst für Stunden aus: Dafür gibts Spott und Häme.

Die Logos von Facebook und WhatsApp auf einem iPhone. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Übernahme von WhatsApp durch Facebook sorgt für Unmut. ZVG

Samstag, kurz nach 21 Uhr: Auf WhatsApp geht gar nichts mehr. Der Kurznachrichtendienst weicht auf seinen Konkurrenten Twitter aus und teilt mit, es gebe Probleme mit den Servern. Drei Stunden später kommt die Entwarnung. «Der Ausfall tut uns leid», twittert WhatsApp.

Im Internet ergiesst sich Spott und Häme über das Unternehmen, das am Mittwoch für 19 Milliarden Dollar vom sozialen Netzwerk Facebook übernommen wurde. Die User quittieren die technische Panne mit einer Mischung aus Frustration und Galgenhumor.

«Jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen», ulkte ein Nutzer auf Twitter. Facebook habe die Milliarden nur gezahlt, um WhatsApp abzuschalten. Andere witzelten, sie wären nach einer Übernahme durch Facebook auch «down», also am Boden zerstört. Ein Nutzer scherzte: «WhatsApp ist zusammengebrochen, weil zu viele Nachrichten mit Alternativen verschickt wurden.»

Nach der Übernahme von WhatsApp durch Facebook wechselten viele Nutzer aus Gründen des Datenschutzes zu einem anderen Mitteilungsdienst.

Tweets zum Zusammenbruch von WhatsApp

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • WhatsApp – ein sehr teures Telefonbuch

    Aus 10vor10 vom 20.2.2014

    Das weltgrösste Online-Netzwerk Facebook schluckt den populären Kurznachrichtendienst WhatsApp für 19 Milliarden Dollar. Weltweit haben über 450 Millionen Menschen das Chatprogramm runtergeladen. Mit dem Kauf kommt Facebook an Millionen Handynummern. «10vor10» zeigt die bemerkenswerte Tellerwäscher-Geschichte des WhatsApp-Mitgründers Jan Koum.

  • Vermeintliche Gratis-Apps

    Aus 10vor10 vom 25.6.2013

    Swisscom lanciert eine Smartphone-App, mit der auch Kunden anderer Anbieter «gratis» telefonieren und Nachrichten schreiben können. Solche Nachrichtendienste, wie beispielsweise auch «Whatsapp», sind im Trend. «10vor10» stellt die Frage: Wie gratis sind solche vermeintlichen Gratis-Apps wirklich?