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Panorama Stürme über Mexiko: Opferzahl steigt

Nach dem schweren Tropensturm «Earl» ist die Zahl der Opfer in Mexiko weiter angestiegen. Schlammlawinen hatten Menschen und Gebäude mitgerissen. Mittlerweile ist von mindestens 45 Toten die Rede. Ein neues Unwetter droht unterdessen im Westen des Landes.

Zerstörte Brücke
Legende: Eine Schneise der Verwüstung hat der schwere Tropensturm im Osten Mexikos hinterlassen. Keystone

Tropensturm «Earl» hat in Mexiko eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Heftige Regenfälle und Erdrutsche haben im Südosten des Landes offenbar Dutzende Todesopfer gefordert.

Alleine im Bundesstaat Puebla starben 29 Menschen, wie Gouverneur Rafael Moren Valle über Twitter mitteilte. Im benachbarten Bundesstaat Veracruz kamen elf Menschen ums Leben. Zudem seien mehr als 1200 Menschen obdachlos geworden, sagte der Gouverneur von Veracruz.

Die Zeitung «El Universal» berichtete unter Berufung auf die Zivilschutzbehörde, im Bundesstaat Hidalgo seien zudem Steine und Erde auf ein Haus gefallen, in dem der 15. Geburtstag eines Mädchens gefeiert worden sei – ein wichtiger Anlass in Mexiko. Dabei sei die Jugendliche getötet worden.

Legende: Video Sturm Earl wird zum Hurrikan abspielen. Laufzeit 00:58 Minuten.
Aus News-Clip vom 07.08.2016.

Wegen heftiger Regenfälle waren mehrere Flüsse über die Ufer getreten, was Schlammlawinen an Berghängen verursachte. Nach mehreren Vermissten werde gesucht, erklärten die Behörden. In Puebla waren vor allem die Gemeinde Huauchinango – 140 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt – und die 15 Kilometer entfernte Ortschaft Tlaola betroffen.

Sturm «Javier» im Anmarsch

Aus der Karibik kommend, war «Earl» am Donnerstag in Belize mit Hurrikanstärke auf das zentralamerikanische Festland gestossen.

Im Westen Mexikos entstand indessen am Sonntag der Tropensturm «Javier» mit anhaltender Windstärke von 75 Stundenkilometern und Windböen von bis zu 95 Stundenkilometern, teilte die Wetterwarte Conagua mit. In den Bundesstaaten Colima und Jalisco werden schwere Regenfälle erwartet.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Käppeli (thkaepp)
    Wie so oft, leiden bei diesen Naturereignissen vor allem die Ärmsten in der Gesellschaft. Ungünstige Wohnlagen, zerbrechliche Unterkünfte und vor allem kein finanzieller Rückhalt/Versicherungen. Vom Staat bleiben versprochene Hilfeleistungen vielfach leere Worthülsen. In Guatemala hat es vor allem das Departement Peten wegen seiner geographischen Lage zu Belize und Mexiko getroffen. Auch im SW, Dept. Santa Rosa wo ich letzte Woche weilte, „schiffte“ es zwei Tage ausgiebig und kam zu Störungen.
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