Teuerster Bahnhof der Welt am «Ground Zero» eröffnet

Das Gebäude neben den einstigen Zwillingstürmen des World Trade Centers kostete letztlich 3,85 Milliarden Dollar. Erbaut wurde der Bahnhof vom spanischen Star-Architekten Santiago Calatrava.

«Oculus» – der teuerste Bahnhof der Welt

«Oculus» heisst das Gebäude, das auf Ground Zero mit stacheligem, weissen Stahl aus dem Boden ragt. Es vereint unterirdisch den Bahnhof in Mitten des Finanzzentrums Manhattans, ein Einkaufszentrum und einen Fussgängertunnel.

Die Teilöffnung markiert das vorläufige Ende eines langen Streits über ausufernde Kosten in Milliardenhöhe. Der Bau des Star-Architekten Santiago Calatrava kostete letztlich 3,85 Milliarden Dollar – zwei Milliarden mehr als ursprünglich geplant. Auch der um sieben Jahre verzögerte Zeitplan sorgte für Diskussionen.

Der Bahnhof soll täglich mehr als 200'000 Pendler aufnehmen können und damit der drittgrösste Verkehrsknotenpunkt von New York werden.

Am 11. September 2001 hatten Anhänger des Terrornetzwerks Al-Kaida Passagierflugzeuge entführt und in das World Trade Center gesteuert. Rund um die Gedenkstätte für die zerstörten Zwillingstürme entstand das neue World Trade Center – es ist mit 541 Metern das höchste Gebäude der USA.

Tweet von Architekt Calatrava von der «Oculus»-Eröffnung

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • New Yorks milliardenteurer Bahnhof

    Aus 10vor10 vom 26.2.2016

    Der in der Schweiz wohnhafte Stararchitekt Santiago Calatrava hat am Ground Zero in New York ein neues Bahnhofsgebäude entworfen. Exorbitant in der Form, aber auch bei den Kosten.