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Erneut heftige Gewitter Überschwemmungen in der Zentralschweiz

Gewitter sind auch in der Nacht auf Sonntag über die Schweiz gezogen. Stark getroffen wurden Stadt und Region Luzern.

In der Stadt Luzern waren am Samstagabend zahlreiche Strassen überflutet.
Legende: In der Stadt Luzern waren am Samstagabend zahlreiche Strassen überflutet. steschnyinfo/Twitter

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Nacht auf Sonntag sind teils kräftige Gewitter mit viel Regen, Hagel und Sturmböen über die Schweiz gezogen.
  • In der Region Luzern kam es zu Überschwemmungen. In Rapperswil SG wurde eine Open-Air-Kino-Vorstellung abgebrochen.

Die blitzreichen Gewitter entluden sich am Samstagabend im Berner Oberland und zogen via zentrales Mittelland bis nach Süddeutschland. Betroffen war auch das Tessin. Dabei kam es zu kräftigem Regen mit zwischen 10 bis 30 Liter pro Quadratmeter, vereinzelt hagelte es und stürmte heftig.

Luzern und Malters im Wasser

Die Gewitter richteten Schäden an, das Ausmass war aber zunächst unklar. In der Stadt Luzern und in der Vorortsgemeinde Malters wurden Strassen überflutet, Keller überschwemmt und Bäume beschädigt. Die Polizei zählte rund 50 Einsätze, wie eine Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte.

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wurden Bilder und Videos verbreitet, die starken Regen und unter Wasser gesetzte Strassen zeigten. Verletzt wurde nach ersten Angaben der Luzerner Polizei niemand.

Starke Übeschwemmungen in Luzern

Im Kanton St. Gallen wurde in Rapperswil eine Open-Air-Kino Vorstellung auf dem Hauptplatz abgebrochen. Nach Angaben der «Südostschweiz» knickte am späten Abend eine Sturmböe die aufblasbare Leinwand um. Auf Fotos war zu sehen, wie die Leinwand zusammengefallen war.

Nasses Wochenende begann schon am Freitag

Bereits am Freitag war eine Gewitterfront über weite Teile der Schweiz gezogen und hatte neben Sturmböen und Hagel viel Regen mit sich gebracht. Nach ersten Gewittern am Nachmittag im Waadtländer Jura und im Berner Oberland zogen die die Gewitterzellen über Bern und Solothurn weiter über Luzern und Zürich in die Ostschweiz.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von max baumann (phönix)
    Und nun die Zentralschweiz. Aber es gibt ja nach Meinung von vielen keinen Klimawandel. Alles nur Erfindung !
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    1. Antwort von Jacqueline Zwahlen (Jacqueline Zwahlen)
      Dass das Klima sich wandelt, bestreiten die wenigsten. Gestritten wird darüber, in wiefern der Klimawandel menschgemacht ist. Ginge man der Frage nach, wie und wo denn eigentlich der moderne, so genannt zivilisierte Mensch, einen positiven, oder zumindest keinen negativen Einfluss auf die Natur ausübt, würde sich dieser Streit auch erübrigen. Fazit: Materiell hochentwickelte Gesellschaften sind mit Mutter Erde nur beschränkt kompatibel.
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