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Eklat vor ESC Ukraine verbietet russischer ESC-Sängerin die Einreise

Wenige Wochen vor dem Eurovision Song Contest kommt es zwischen Kiew und Moskau zu politischen Misstönen.

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Julia Samoilowas ESC-Song
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 22.03.2017.
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Der ukrainische Geheimdienst hat der russischen ESC-Teilnehmerin Julia Samoilowa die Einreise verboten. Die 27-Jährige kann deshalb voraussichtlich nicht am Eurovision Song Contest (ESC) Mitte Mai in Kiew auftreten.

Illegales Konzert

Samoilowa dürfe laut einer Geheimdienstsprecherin für drei Jahre nicht in die Ukraine einreisen. Dies aufgrund eines illegalen Auftritts der Sängerin auf der Halbinsel Krim. Diese wurde 2014 von Russland annektiert. Reisen auf die Halbinsel über Russland sind seit der Annexion aber von ukrainischer Seite verboten.

Die European Broadcasting Union, Veranstalterin des ESC, will gemäss eigenen Angaben doch noch eine Lösung finden.

Moskau ist erzürnt

Die Entscheidung dürfte das ohnehin schwer beschädigte Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine weiter belasten. Das Aussenministerium in Moskau kritisierte den Schritt umgehend. «Das ist ein weiterer empörender, zynischer und unmenschlicher Akt der Kiewer Behörden», sagte Vizeaussenminister Grigori Karassin.

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23 Kommentare

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  • Kommentar von daniel luder  (daniel2seeluft)
    Kein Wunder verbietet die Ukrainische Regierung einen solchen Auftritt, den immerhin sind einige ihrer Mitglieder Befürworter der euthanasie.
    1. Antwort von Thomas Mann  (Freidenkerin)
      Dieser Kommentar ist völlig daneben.
  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Fortsetzung: Wo sind die linken Menschenrechtler, die sonst bei jeder Diskriminierung von Minderheiten auf die Barrikaden gehen und für deren Gleichbehandlung kämpfen??????? Und was sagt das Aussendepartement, welches sich bei jeder Ungerechtigkeit auf dieser Welt einmischt? Ich warte auf eine Stellungnahme von Herrn Burkhalter.
    1. Antwort von daniel luder  (daniel2seeluft)
      Hier bin ich, der linke Menschenrechtler, und warte darauf, dass meine Kommentare gepostet werden.
  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Es ist ein Skandal, dass die Sperrung ausgerechnet eine behinderte Kandidatin trifft. Da zeigt sich, wie brutal und rücksichtslos man mit behinderten Menschen umgeht. Es wäre eine Premiere gewesen, dass am ESC eine Rollstuhlfahrerin beteiligt gewesen wäre - und - wer weiss, sogar als glänzende Siegerin hervorgegangen wäre, was man ihr sehr gegönnt hätte. Zur Erinnerung: Das gleicher Schicksal trifft behinderte Sportler/innen an einem sportlichen Anlass.
    1. Antwort von Erwin Marthaler  (erma)
      Einmal mehr falsch informiert. Bereits 2015 nahm mit Monika Kuszyńska eine Rollstuhlfahrerin für Polen am ESC teil. Und sie war nicht die einzige Behinderte: Im selben Jahr schickte Finnland eine Band geistig Behinderter und Deutschland schickte 2002 die Blinde Corinna May. So viel zur Diskriminierung Behinderter am ESC.