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Tagesschau vom 24.12.2014, 12:45
Aus Tagesschau vom 24.12.2014.
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Panorama Unabhängige US-Kinos zeigen Nordkorea-Satire «The Interview»

Die Politsatire kommt nun doch auf die Leinwand. Er soll in den USA in mehreren unabhängigen Lichtspielhäusern gezeigt werden. Zuvor hatte die Produktionsfirma Sony den Film nicht zum Kinostart zugelassen – wegen eines Hackerangriffs und Todesdrohungen.

Das Kino «Alamo Drafthouse» im texanischen Austin erklärte, Sony habe den Filmstart doch genehmigt. Er werde nun wie geplant am ersten Weihnachtstag anlaufen. Auch andere Kinos in den Bundesstaaten Texas und Georgia liessen über soziale Medien verlauten, sie würden den Streifen ins Programm nehmen.

Schauspieler in Film «The Interview»
Legende: Szene aus «The Interview»: Schauspieler Diana Bang, Seth Rogen und James Franco (von links nach rechts). Keystone

«Wir hatten den Filmstart von The Interview nie aufgegeben und wir sind aufgeregt, dass unser Film in mehreren Theatern am Weihnachtstag gezeigt wird», sagte der Chef von Sony Film, Michael Lynton. Gleichzeitig sei man daran, die Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen, damit «dieser Film das grösstmögliche Publikum erreicht.»

Freude bei den Fans

Filmfans in den Vereinigten Staaten freuten sich, dass «The Interview» nun doch gezeigt wird. Auch Schauspieler Seth Rogen, der die Hauptrolle spielt, äusserte sich freudig auf Twitter:

Sony hatte den Kinostart der Politsatire um Nordkorea nach einem Hackerangriff und ominösen Todesdrohungen abgesagt. Im Film geht es um ein fiktives Mordkomplott gegen den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un. Washington hatte die Regierung in Pjöngjang für den Hackerangriff auf die Sony verantwortlich gemacht.

Unklar ist, ob die US-Regierung hinter dem kürzlichen Internet-Ausfall in Nordkorea steckt. Diese hingegen lässt keine offizielle Information darüber verlauten – obschon Präsident Barack Obama die Drohungen gegen die Kinos scharf kritisiert hatte.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt E. Müller , Zürich
    Das ganze ist doch ein PR Gag von Sony. Mittlerweile kennt jeder Namen und Inhalt der überflüssigen Agentenklamotte über Moppelchen aus Nordkorea. Das lässt die Kinokassen klingeln und ist wohl der einzige Zweck der ganzen inszenierten Empörung über angebliche Hacker.
  • Kommentar von Ch. Gerber , Basel
    Richtig so.
  • Kommentar von Eddy Dreier , Burgdorf
    Die USA hätte weiss Gott anderes auf zu arbeiten als fiktive Mordpläne zu lebenden Menschen zur "Unterhaltung" zu zeigen. Bei allem was mit der USA passiert - Mitleid wäre einfach unangebracht.
    1. Antwort von HP. Dietrich , 3073
      Erwarten sie von den Amis etwas anders?
    2. Antwort von Peter Singer , St Gallen
      Sony ist Japanisch.
    3. Antwort von Manuela Gattinger , Solothurn
      Herr Singer: Sony Pictures Entertainment ist ein US-amerikanisches Tochterunternehmen des japanischen Konzerns Sony.
    4. Antwort von Eddy Dreier , Burgdorf
      Natürlich erwarte ich von den Amis etwas anderes als eine primitive Western-Mentalität im hoch technologischen 21. Jahrhundert mit international vernetzter Wirtschaft. Sonst würde es ja gar keinen Sinn machen, die USA ständig zu kritisieren. Ein solches Verhalten der USA schadet letztlich uns allen. Seit 70 Jahren wird der Westen von anderen Weltregionen eingeholt und überholt.