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Panorama Unter Landsleuten: Depardieu bekommt von Putin seinen Pass

Kremlchef Wladimir Putin hat dem französischen Schauspieler Gérard Depardieu persönlich den russischen Pass übergeben. Bei einem Treffen im Kurort Sotschi am Schwarzen Meer hat der Präsident dem Künstler das Dokument mit dem Doppeladler auf der Vorderseite ausgehändigt.

Nach der Verleihung der russischen Staatsbürgerschaft an Gérard Depardieu hat sich Kremlchef Wladimir Putin mit dem Schauspieler am Schwarzen Meer getroffen. «Der Präsident hat mit Herrn Depardieu über dessen weitere künstlerischen Pläne und eine Reihe weiterer Fragen gesprochen», sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax. «Anlässlich des Aufenthalts wurde ihm der russische Pass übergeben.»

Vertrautes Gespräch

Die Männer hätten sich am Samstag zu einem Essen in Putins Residenz in Sotschi getroffen, dem Veranstaltungsort der Olympischen Winterspiele 2014. «Beide haben auch über den Film «Rasputin» gesprochen, der bisher nicht in Russland zu sehen war», sagte Peskow.

Legende: Video Depardieu zu Gast bei Putin (unkommentiert) abspielen. Laufzeit 00:17 Minuten.
Aus News-Clip vom 06.01.2013.

Im Dezember des vergangenen Jahres kündigte der 63jährige Filmstar an, er wolle die französische Staatsbürgerschaft aufgeben, um sich der Reichensteuer zu entziehen. Die Affäre schlägt hohe Wellen in Frankreich.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Schwarb, Ueken
    Überfressen, gierig und geizig. Soll's ihm gut gehen als Russe.
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    1. Antwort von Verena Eberhard, 5722 Gränichen
      ich weiss nicht wie Sie aussehen, aber Ihr Kommentar zeigt Ihr Niveau. Es ist jedem Menschen freigestellt wo er wohnen möchte und welches Landes Bürger er sein möchte. Wir haben in unserem Land hundertausende Bürger mit zwei Pässen einem Schweizer und einer der Heimat und mit diesen beiden Pässen wedeln sie den noch übriggebliebenen Schweizern um die Nase herum und fühlen sich noch stolz dabei. Es geht Sie nichts an, was ein Franzose macht.
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    2. Antwort von Jürg Sand, Zürich
      Jemanden geizig zu nennen, der bereits 145 Millionen Euro seinen Landsleuten abgeliefert hat, kann nur einem Gutmenschen in den Sinn kommen. Es zeigt auch exemplarisch, dass diese merkwürdigen Moralisten nirgends eine Grenze der Plünderung kennen, wenn es nicht um ihr eigenes Portemonnaie geht.
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    3. Antwort von Frodo Beutler, Auenland
      Beim Überfressen gebe ich ihnen recht. Geizig bei 145 Mio. abgelieferten Steuergeldern? Das würde ich nicht unbedingt als Geiz bezeichnen. Gierig ist Herr Hollande mit 75% Steuern und mit ihm all diejenigen, welche bloss die hohle Hand machen wollen. Soll mir mal 1 Linker beweisen, dass es freiwillig 3/4 seines Einkommens so einfach abgeben würde. Wird jedoch schwierig werden, denn welcher Linke verdient schon soviel Geld (Steinbrück mal ausgenommen).
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    4. Antwort von Walter Schwarb, Ueken
      Walter Schwarb ist ein Witz zu Emils 80. Geburtstag
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Dritter Teil. - Dazu kommen die brutal kalten und langen Winter - im Vergleich dazu haben wir hier immer Sommer -, und auch bei guten Kenntnissen der russischen Sprache bleibt man immer ein Aussenseiter, eben weil ein Westler nie fliessend Russisch sprechen wird, auch nicht nach einem längeren Aufenthalt. Ich nehme aber an, dass Dépardieu seinen ständigen Wohnsitz in Belgien beibehält und dort auch mehr wohnen wird, aber für das Filmen immer wieder hochwillkommen nach Russland reist.
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Zweiter Teil. - Russland hat entsprechend seiner Grösse auch eine Riesenindustrie, was das Filmgeschäft betrifft. Viele Filme sind auch hervorragend gemacht, wovon alle sich im YouTube überzeugen können. Was aber immer noch fehlt, sind grosse Namen, die sich auch im Westen verkaufen lassen. Dépardieu kommt also wie gerufen, aber auch er wird erfahren, was viele Westler schon erfahren mussten: Die Mentalität ist völlig anders, eben osteuropäisch, was sich immer noch stark von uns abhebt.
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