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Panorama Völkerschlacht: Leipzig wird wieder zum Kriegsschauplatz

Leipzig verwandelt sich dieser Tage buchstäblich in ein Schlachtfeld. Grund dafür ist die Völkerschlacht von Leipzig von 1813. Damals kämpften die Alliierten gegen das französische Heer unter Napoleon. Rund 6000 Akteure aus ganz Europa spielen die Gefechte nun nach.

Zurück in die Vergangenheit: Rund 6000 Akteure aus 24 Ländern liessen die Völkerschlacht vor 200 Jahren bei Leipzig noch einmal aufleben, indem sie die Kämpfe nachstellten. Bürger, Wissenschaftler, geistliche und politische Würdenträger aus ganz Europa sind nach Markkleeberg gereist, um sich die Ehre zu erweisen.

Ort des Geschehens war ein 500'000 Quadratmeter grosses Gelände. Es wurde jenem Ort nachempfunden, wo bereits 1813 Historisches vonstatten ging. Infanteristen, Kavalleristen und die Artillerie lieferten sich darauf fast schon reale Gefechte. Rund 30'000 Besucher liessen sich das Schauspiel nicht entgehen und begleiteten das Treiben auf dem Gefechtsfeld.

Schlacht mit einer halben Million Soldaten

Und das ist der Grund: Im Herbst anno 1813 bäumten sich die alliierten Truppen aus Russland, Preussen, Österreich, Schweden und England gegen Napoleons Vorherrschaft vor den Toren der Stadt. 500'000 Soldaten aus ganz Europa waren daran beteiligt. Sie fügten dem französischen Heer eine Niederlage zu und läuteten damit das Ende von Napoleons Herrschaft ein. 90'000 Menschen mussten auf den Schlachtfeldern ihr Leben lassen.

1913 - hundert Jahre danach weihte Leipzig das Völkerschlachtdenkmal ein. Dort wird in der Krypta mit einem symbolischen Grab auch der 120'000 Gefallenen gedacht. Mit seinem 91 Meter hohen Turm ist das Denkmal zu einem der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt geworden.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Lutz Bernhardt , Kreuzlingen
    Die Deutschen mussten es lernen: Hitler war einer der grössten Kriegsverbrecher in der Geschichte der Menschheit. Die Franzosen sind weit von einer solchen Einsicht entfernt: Napoleon gehört zur gleichen Kategorie. Ganz zu schweigen von den Russen mit ihrem Stalin, oder den Engländern mit ihrem Churchill, der mal ganz locker 3 Millionen Inder hat verhungern lassen. In diesem Kontext bin ich dankbar, in der Schweiz leben zu dürfen. Hier sind solche Exzesse undenkbar.
  • Kommentar von Max Hug , Luzern
    Einem Massenmörder ein Denkmal zu setzen ist Perversion pur.
  • Kommentar von Peter Meier I , Zürich
    Primitiv! Kriege nachzuspielen!