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Placido Domingo: Der Opernsänger sagt Auftritt in New York ab
Aus Glanz & Gloria vom 25.09.2019.
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Vorwürfe sexueller Belästigung Plácido Domingo verlässt New Yorker Met-Oper

  • Einen Tag vor seinem geplanten Auftritt hat Plácido Domingo die New Yorker Metropolitan Oper verlassen.
  • Der 78-Jährige habe bei der Opernleitung selber um Entbindung von seinen Pflichten gebeten, schreibt der Opernstar in einer Mitteilung.
  • Bereits zuvor sagten einige Opern und Orchester Auftritte Domingos ab.
  • Der Grund: Mehrere Sängerinnen werfen Domingo sexuelle Belästigung vor.
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Misstöne um Opernstar
Aus SRF News vom 13.08.2019.
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«Ich weise die Anschuldigungen gegen mich entschieden zurück und mache mir Sorgen um ein Klima, in dem Menschen ohne angemessene Untersuchungen verurteilt werden, aber nach einigem Nachdenken glaube ich, dass mein Auftritt in der «Macbeth»-Inszenierung von der harten Arbeit meiner Kollegen auf und hinter der Bühne ablenken würde», so Domingo in der «New York Times». Die jüngste Kostümprobe zu «Macbeth» sehe er als seinen «letzten Auftritt auf der Bühne der Met» an, wo er mit 27 zum ersten Mal gestanden habe.

Geplanter Auftritt in Zürich

Am 13. Oktober soll Plácido Domingo in Zürich auftreten. Auf Anfrage von «Glanz & Gloria» bestätigt das Opernhaus, dass es an der geplanten Aufführung mit Domingo festhält. Man beobachte die Situation aber genau.

Die Vorwürfe

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP haben mehrere Sängerinnen und eine Tänzerin dem Opernstar sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Die Frauen berichteten demnach von Umarmungen, von Küssen auf den Mund, von nächtlichen Telefonanrufen und davon, dass Domingo auf private Treffen gedrängt habe.

Betroffene hätten auch von negativen Folgen für ihre Karriere berichtet, nachdem sie sich Domingos Avancen verweigert hätten. Die betroffenen Frauen äusserten sich mit einer Ausnahme anonym. Die angeblichen Übergriffe reichen bis zu drei Jahrzehnte zurück.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Heidy Rüegg  (heidy70)
    Wenn diese Frauen sich nur anonym melden, uns das nach Jahrzehnten sollte man das gar nicht aufnehmen. Menschen die den Mut zur Wahrheit nicht haben, sind für mich von Anfang an unglaubwürdig. Ich habe beruflich meistens mit Männer zusammen gearbeitet, und wurde nie sex. belästigt, im Gegenteil alle waren immer hilfsbereit und höflich,zuvorkommend. Man sollte diesen sogenannten ME Too Opfern nicht noch eine Plattform bieten.
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  • Kommentar von Klaus Waldeck  (kdwbz)
    Ein weiteres ME TOO Opfer , für Begebenheiten welches bis zu 30 Jahre zurückreichen !
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  • Kommentar von Victor Pulver  (sportwiler)
    Bevor wir urteilen sollten wir uns vor Augen halten, was "Theater" für eine Welt ist. Da sind Kontakte sehr viel physischer, emotionaler, ohne unkorrekt zu sein. Umarmungen, Küsse, auch auf den Mund, gehören einfach dazu, nicht nur auf den Proben und auf der Bühne. Mir wurde wiederholt in den Schritt gegriffen, unangekündigt geküsst etc. Ich kenne den Sachverhalt bei PD nicht, aber Vorsicht ist geboten, ohne Kenntnisse des Theaterbriebs. Wie auch immer verdient Domingo als Künstler Respekt
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