Waldbrände in Südfrankreich – Camper müssen flüchten

In der Gegend von Perpignan in Südfrankreich haben starke Winde Waldbrände angefacht. Mehrere Campingplätze sind bedroht. 3000 Camping-Touristen wurden bereits in Sicherheit gebracht. Es ist nicht die einzige Gegend, in der derzeit Waldbrände lodern. Insgesamt 400 Feuerwehrleute stehen im Einsatz.

Ausgebrannte Campinghäuschen in Südfrankreich. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Auch wenn 400 Feuerwehrleute derzeit alles geben, viele Campinghäuschen sind bereits ausgebrannt. afp

In der Gegend von Perpignan an der Mittelmeerküste sind derzeit vier Camping-Plätze von Waldbränden bedroht. Mehr als 3000 Camping-Touristen wurden bereits in Sicherheit gebracht. Mehrere Wohnwagen und Campinghäuschen sind bereits ausgebrannt.

Zusatzinhalt überspringen

Brände auch in Spanien

An der spanischen Costa del Sol sind rund 400 Touristen aus einem Hotel vor einem herannahenden Buschbrand in Sicherheit gebracht worden. Das Hotel bei La Linea wurde komplett geräumt. Die Flammen um Umkreis der Anlage seien derweil unter Kontrolle, erklärte eine Hotelsprecherin. In der Region herrscht momentan grosse Hitze und Trockenheit.

Ein Feuerwehrmann stirbt

Bei den Löscharbeiten ist es zu einem tödlichen Unfall mit einem Löschfahrzeug gekommen. Ein Feuerwehrmann kam ums Leben, drei seiner Kollegen wurden verletzt. Es ist noch unklar, wie es zu dem Unfall auf einer Landstrasse gekommen ist.

Feuer auch bei Narbonne und Marseille

Auch in anderen Gegenden in Südfrankreich loderten Waldbrände. Nordwestlich von Narbonne fielen 200 Hektaren Pinienwald den Flammen zum Opfer. Derzeit lodert zudem ein Feuer auf einer Fläche von 150 Hektaren in der Nähe von Marseille.
Insgesamt stehen wegen Waldbränden in Frankreich 400 Feuerwehrleute mit 160 Löschfahrzeugen im Einsatz. Wohngebiete sind nicht bedroht.