Zum Inhalt springen
Inhalt

Hitzewelle im Büro Was halten Schweizer Unternehmen von kurzen Hosen?

Ein Callcenter-Angestellter in Grossbritannien mochte nicht mit langen Hosen arbeiten und wurde deshalb wieder nach Hause geschickt. Er protestierte mit einem Kleid, das dem Dresscode entsprach.

Wie reagieren die Schweizer Firmen auf die Hitze? Das sind die Antworten der Medienstellen zum Dresscode:

Googles Philosophie lautet «You can be serious without a suit» (Du kannst auch ohne Anzug seriös sein).

Eine Frau läuft durch einen Gang.
Legende: «Mitarbeiter erhalten während einer Hitzewelle keine neuen Kleidervorschriften.» Keystone

Ernst & Young hat einen Konsens, dass sich kurze Hosen nicht blicken lassen im Büro. Auf Anfrage sagt E & Y, dass sich das Kleidungsverhalten bei Frauen wenig verändert bei der Hitze.

Eine Frau und zwei Männer laufen weg von einem E&Y Gebäude.
Legende: Alle Büros sind wärmereguliert bei E&Y. Keystone

Coop gibt zu, dass im Backoffice mehr kurze Hosen und offene Schuhe getragen werden bei dieser Hitzewelle.

Ein grosses Coop Logo wird gezügelt.
Legende: «In den Büros und in Teilen der Logistik herrschen in der Regel angenehme Temperaturen.» Keystone

Auch die SBB lockert bei dieser Hitze die Regeln: «Für Mitarbeitende im Bereich Zugpersonal und am Schalter gelten ab 25 Grad gesonderte Vorgaben. Ab dieser Temperatur können Mitarbeitende auf das Tragen von Krawatte oder Foulard verzichten.» Die Mitarbeitenden, die draussen tätig sind, werden angehalten, Kopfbedeckung oder Sonnenbrillen mit UV-Schutz zu tragen.

Zugpersonal läuft durch einen Zuggang.
Legende: Bei der Hitze fällt die Krawattenpflicht bei der SBB. Keystone

Swisscom hat klimatisierte Shops. Mitarbeiter ohne Kundenkontakt haben dennoch keine Kleidervorschrift.

Eine Frau schaut sich ein Handy an in einem Laden.
Legende: Im Kundendienst «ist kurzärmlig möglich, im Sommer auch Dreiviertelhose, bei Frauen auch Jupes.» Keystone

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

16 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Janine Hilber (Janine Hilber)
    meine Mitarbeiter dürfen zur Arbeit kommen wie es Ihnen wohl ist. Solang sie sauber und gepflegt auftreten. Und darüber hat sich noch nie jemand beschwert. Ganz im Gegenteil, wir erhalten sogar Zuspruch von unseren Kunden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    Es gibt psychologische Untersuchungen zu Leuten, die zu Hause arbeiten oder Stellensuchende, die von zu Hause anrufen. Bei beiden wirkt der Gesprächsstil besser, wenn sie so angezogen sind, wie wenn sie im Büro oder sonst an der Arbeit wären. Insofern sollte man die Wirkung der Kleidung nicht unterschätzen - vor allem nicht auf sich selber ...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Lucas Kunz (L'art pour l'art)
    Bei der Bekleidung ist's interessant, sich die dazugehörige Geschichte des Bekleidungsstücks anzusehen: Schuhe - war Zeichen reicher höher gestellter Menschen- die anderen liefen barfuss (dafür wären wir geboren, wir kämen ohne diese Prothesen aus), das Jackett ein Überbleibsel des Gehrocks (auch was der Höhergesellten), Krawatte ein med. bedenkliches Strangulationsrelikt des kunstvollen Halstuchs, welches den Spitzenkragen ersetzte - eigentlich heute alles Minderwertigkeitskompensationsrelikte!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen