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Panorama Wassermassen in Grossbritannien

Im Nordwesten Englands führte der Sturm «Desmond» mit starkem Regen, Überschwemmungen und Erdrutschen zu Evakuierungen in mindestens vier Städten. In der Grafschaft Cumbria mussten mehrere Menschen aus im Wasser steckengebliebenen Fahrzeugen befreit werden.

Legende: Video «Sturm und Hochwasser in England und Irland (unkomm.)» abspielen. Laufzeit 0:44 Minuten.
Vom 07.12.2015.

Grossbritannien setzt angesichts von Überschwemmungen auf die Hilfe des Militärs. «Die Armee ist mobilisiert worden, um denen zu helfen, die vom Unwetter «Desmond» und den Überflutungen betroffen sind», teilte Premierminister David Cameron am Sonntag auf Twitter mit. Eine Krisensitzung des Kabinetts solle sicherstellen, dass alles Notwendige veranlasst werde.

Die Regierung stellte rund 100 schwere Flutwarnungen aus. Im Nordwesten Englands führten starker Regen und Erdrutsche am Wochenende zu Evakuierungen – Hunderte Familien mussten ihre Wohnungen verlassen.

In Carlisle in der Grafschaft Cumbria rief die Polizei die Bewohner dazu auf, in den Gebäuden zu bleiben. Zugverbindungen und Strassen waren blockiert, mehrere Krankenhäuser abgeschnitten. Auch Teile Schottlands und Wales' waren betroffen. Bereits am Samstag war ein 90-Jähriger in London ums Leben gekommen, als ihn offenbar ein Windstoss vom Bürgersteig gegen einen fahrenden Bus gedrückt hatte.

Tweet des Präsidenten