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Panorama Wawrinka für sein bestes Tennisjahr geehrt

Zum dritten Mal wählt das Schweizer Fernsehpublikum einen Sportler zum Schweizer des Jahres. Es hat Stanislas Wawrinka in der Sendung «Swiss Award 2013» für das beste Tennisjahr seiner Karriere geehrt.

«Das ist wundervoll und eine grosse Ehre», sagt Stanislas Wawrinka. Soeben wurde er vom Fernsehpublikum zum Schweizer des Jahres 2013 gewählt. Der 28-jährige Tennisspieler bereitet sich derzeit auf die Australian Open vor und ist live aus Melbourne in die Fernsehgala «SwissAward 2013» zugeschaltet. Die Auszeichnung sei eine grosse Ehre und er sei sehr stolz die Schweiz zu vertreten, sagt er weiter.

Wawrinka erhielt fast 16 Prozent der Stimmen der Zuschauerinnen und Zuschauer für seine bisher beste Saison. Im Jahr 2013 war der Romand auf Platz acht der Weltrangliste vorgerückt und qualifizierte sich am US Open zudem erstmals für den Halbfinal in einem Grand-Slam. Wie bei seinen elf Vorgängern kommt sein Name nun auch an den Gedenkstein auf der Älggi-Alp im Kanton Obwalden – dem geografischen Mittelpunkt der Schweiz.

Lifetime Award für Dimitri

Ausgezeichnet wurde auch Dimitri. Der Tessiner Clown erhielt den Preis für sein Lebenswerk – den Lifetime Award, für den er sich mit seinem typischen Lachen bedankte. Das Publikum ehrte den 78-Jährigen mit einer Standing Ovation.

Weitere Auszeichnungen erhielten Stephan Eicher für sein Album «L‘ Envolée» in der Kategorie Show, Markus Imhoof für seinen preisgekrönten Dokumentarfilm «More than Honey» in der Kategorie Kultur und Hans Rudolf Herren für sein Engagement gegen Hunger und Armut in Afrika in der Kategorie Gesellschaft.

Den Politik-Preis erhielt der parteilose Schaffhauser Ständerat und Unternehmer Thomas Minder für seine Abzocker-Initiative, die im März mit 68 Prozent Ja-Stimmen angenommen wurde. Für seinen Erfolg mit Skis wurde Beni Stöckli Junior in der Kategorie Wirtschaft geehrt.

Die Swiss Awards

Für den Swiss Award nominiert eine Jury jeweils 15 Persönlichkeiten für die Kategorien Politik, Wirtschaft, Kultur, Show und Gesellschaft. Die Gewinner werden von der «Academy» vor der Fernsehgala bestimmt. An der Gala wählt dann das Fernsehpublikum unter den Nominierten den Schweizer oder die Schweizerin des Jahres.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Andrea Tscherrig, St. German
    Ich bin ein Tennisfan, und Stanislas Wawrinka hatte 2013 ein Superjahr. Aber Schweizer des Jahres ... Dabei stand mit Hans Rudolf Herren eine Persönlichkeit zur Auswahl, die den alternativen Nobelpreis erhalten hat! Das Wahlverfahren muss unbedingt geändert werden!
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  • Kommentar von B. Küng, Seeland
    Einem Sportler sollte niemals ein solcher Titel verliehen werden, bzw. sollte kein Sportler für die Wahl zum Schweizer des Jahres nominiert werden. Eine solche Ehre gebührt nur Personen die wirklich etwas für die Menschheit geleistet haben, wie z.B. Herr Hans Rudolf Herren.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Doppelspurigkeiten vermeiden? Dabei kann ein Sportler zum "Sportler des Jahres" und gleichzeitig zum CHer des Jahres gekürt werden?????? Zum 3. Mal ein Sportler CHer des Jahres geworden. Aber noch NIE wurde eine Behinderter/eine Behinderte für diesen Titel, und auch nicht für den "Sportler/Sportlerin des Jahres" nominiert, geschweige denn, gekürt. Sind die Behinderten, die ja weit mehr Gold- und andere Medaillen als die "Normalen" hart erkämpft haben, diese Titel nicht wert????
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