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Panorama Weltgrösster Offshore-Windpark eingeweiht

Der britische Premierminister David Cameron hat eine Windanlage eingeweiht, die für eine halbe Million Menschen Strom liefern soll.

Windpark.
Legende: Gebaut und finanziert wurde der Windpark von ausländischen Firmen. Keystone

Mit einer Gesamtleistung von 630 Megawatt soll das Windkraftwerk rund 500'000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen.

«Berechenbares Investitionsklima»

Eigner des Projektes sind Dong Energy, Eon und Masdar, der Ökoenergiekonzern des Emirats Abu Dhabi. Siemens lieferte alle 175 Windturbinen und die Netzanbindung. Gemeinsam mit Dong Energy wird Siemens den Service für das Windkraftwerk übernehmen. Jährlich werden durch den Windpark rund 900'000 Tonnen CO2 eingespart.

Cameron sagte bei der Einweihung in der südenglischen Stadt Margate, das Grossprojekt zeige, dass Grossbritannien in Sachen Ökostrom ein klares, berechenbares Investitionsklima besitze.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von David Rothen, Bern
    Je mehr Windmühlen und Solaranlagen gebaut werden, desto effizienter, ökologischer und ökonomischer werden sie. Bei aller (nicht unberechtigten) Kritik darf nicht vergessen werden, dass die alternativen Energiegewinnungen noch in den Kinderschuhen stecken. Während die Atomlobby in den letzten 40 Jahren auf gut 95% der Forschungsgelder für Energie zählen konnte (was haben sie eigentlich erforscht?) mussten sich die alternativen Energien mit weniger als 1% begnügen. Leider ist das immer noch so.
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    1. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Sie haben recht, die Forschungsgelder hätten längst und umfangreicher umgelagert werden sollen, vor allem in Solartechnik. Aber informieren Sie sich trotzdem über die neuesten Windradmodelle. Sie sind, wie unten erwähnt, nicht nur eine optische und akustische Zumutung, eine tödliche Gefahr für viele Tiere, sie hinterlassen in Landschaft und Gewässer Abermillionen Tonnen Beton+Metalle und eben bei der Herstellung: Atommüll!
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  • Kommentar von Alois Wutz, Gerlafingen
    Reine Propagandaübung. Man beachte, dass die Betonung auf der CO2-Einsparung und nicht auf die Reduktion von Atomstrom liegt. Gerade GB war ja der Ursprung des CO2-Hypes (Margaret Thatcher), weil man damit eine Menge Geld hereinholen kann, ohne grossen Aufwand und erst noch tausende Stellen für bestbezahlte Akademiker schafft...
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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    175 wetterabhängige Turbinen für lächerl.1/2Mio Haushalte? GB hat 63Mio Einwohner.Wollte man nur 1/3 der Bevölkerung mit Windkraft versorgen,also bei gut 30Mio>10Mio?HH,benötigte man 3500,opt.+geräuschm.lästige Windräder>3,5 AKWs. "Sauberer" Strom nach solch gigantischem Aufwand, bei dem 175x Betonsockel von 700t u.45m Höhe in den Meeresboden eingepflanzt,darauf 60-100m Türme à 80-120t geschraubt,mit Rotoren von ca.70m Durchmesser versehen,meist Atommüll produzierend direktangetrieben wird?
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    1. Antwort von Michael Schmid, Bern
      Besten Dank für Ihre Beitrag. Das sehe ich genau so. 0.63 GW sind in Vergleich zum Gesamtverbrauch ein relativ kleiner Anteil. Jedoch denke ich nicht, dass die Bevölkerung in 200 Jahre über diesen Windpark diskutieren wird, sonder viel mehr, sich Gedanken macht, was und wo sie den Atommüll der Brennstäbe sowie der maroden AKWs lagern sollen.
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