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Panorama Wenn der Sonnenuntergang die Nacht einläutet

Kitschig war der Sonnenaufgang über dem «Eidgenössischen» in Estavayer am Morgen – nicht minder kitschig war der Sonnenuntergang über dem Festgelände am Abend.

Sonnenuntergang.
Legende: Der Tag neigt sich dem Ende zu – die Nacht möge beginnen. Matthias Haymoz/SRF

Das wars mit Geschichten (siehe unten) rund um das «Eidgenössische» für heute Samstag – wie die Nacht war auf dem Festgelände, das erfahren Sie morgen an dieser Stelle.

Und falls Sie es verpasst haben: Das war der Freitag in Estavayer.

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19:00

Die nationale Jet-Kunstflugstaffel als stimmiger Abschluss

Als einer der letzten Programmpunkte am zweiten Tag des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests in Estavayer (FR) machte die Patrouille Suisse den Schwingfestbesuchern ihre Aufwartung. Und wusste zu begeistern. Überzeugen Sie sich selbst – mit unserer Stilstudie in Slow Motion.

Legende: Video Patrouille Suisse am ESAF abspielen. Laufzeit 00:46 Minuten.
Aus News-Clip vom 27.08.2016.

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16:00

Durst löschen am «Eidgenössischen» – ein logistischer Hosenlupf

250'000 Liter Bier, 180'000 Liter Mineral und Softdrinks, 80'000 Liter Most: Sie zu trinken ist das eine – sie fortlaufend wieder aufzufüllen das andere.

Alle Kaltgetränke am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest im freiburgischen Estavayer werden von der Firma Feldschlösschen geliefert. Diese hat zwar Erfahrung mit «Eidgenössischen» – «Routine ist ein solches Fest aber nie», sagt Projektleiter Claude Blatter.

Eine der Schwierigkeiten: Getränke nachliefern, wenn 100'000 Leute auf dem Festplatz sind. Durch das Festgelände fahren geht nicht, deshalb hat Feldschlösschen eine klar vorgegebene Versorgungsstrasse, die sich wie ein Ring um das Gelände zieht.

Der grosse Nachschub jedoch kommt nachts: Wenn das Gelände zwischen 3 und 5 Uhr gesperrt ist, dürfen17 Lastwagen auf den Festplatz fahren, welche 70 Kunden wieder mit ausreichend Kaltgetränken versorgen.

3750 «Schwinger» an Material

Aus Rheinfelden, wo Feldschlösschen seinen Sitz hat, wäre all dies nicht möglich. Deshalb hat sich das Getränkeunternehmen für das Eidgenössische in ein Kühllager in Domdidier eingemietet. Nebst den Getränken hat Feldschlösschen rund 450 Tonnen Festmaterial in Estavayer – Kühlschränke, Tische, Sonnenschirme – was etwa dem Gewicht von 3750 Schwingern entspricht.

Und so sieht die Nachlieferung in der Nacht aus:

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14:00

«Arène de la Broye» – das grösste Stadion der Schweiz

Die Schwingarena am «Eidgenössischen» in Estavayer (FR) hat zwar nicht lange Bestand, ist aber während ihrer Existenz das grösste Stadion der Schweiz.

Mindestens 20 Minuten; so lange braucht der Besucher, um einmal um die Arena herumzulaufen. Aber auch folgende Fakten zum temporären Bau auf dem Gelände des Militärflugplatzes Payerne (VD) sind eindrücklich:

  • 52'000 Besucherinnen und Besucher fasst die Arena
  • 2900 Tonnen wiegt die Zuschauer-Tribüne
  • 1000 Helfer verkaufen während den Schwingwettkämpfen Kaltgetränke
  • 100 Tonnen Sägemehl werden für die sieben Schwingplätze in der Arena benötigt

Die «Arène de la Broye» in Estavayer ist nach dem Vorbild Burgdorfs gebaut; auch beim letzten «Eidgenössischen» fanden rund 50'000 Personen Platz im Sechseck. Erstmals überhaupt ist aber auch ein «Eidgenössisches» bei der turnusgemässen Austragung in der Westschweiz ausverkauft.

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11:00

Estavayer 2016: Das Verkehrschaos blieb aus

Keine Staus und alle pünktlich in der Schwingarena: Die Anreise an das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest im freiburgischen Estavayer verlief ohne Probleme.

Die zahlreichen Aufrufe der Organisatoren, früher anzureisen oder das Auto zu Hause zu lassen, scheinen angekommen zu sein: Tausende Besucher reisten bereits am Donnerstag oder Freitag an und übernachteten in der Region.

«Weil jedoch viele bereits früher angereist sind, waren entsprechend die Fernverkehrszüge am Samstagmorgen nicht voll», sagte SRF-Korrespondent Patrick Mülhauser in der Sendung «HeuteMorgen» von Radio SRF. Dafür seien die Regionalbusse sehr gut besetzt gewesen.

Auch habe die «Triage» der Autofahrer gut funktioniert, die je nach Herkunft oder Kennzeichen auf verschiedenen Routen auf die Parkplätze verteilt wurden.

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08:30

«Manne, a d'Arbet!» – Die Schwingwettkämpfe laufen

Pünktlich um 8 Uhr begann das Eidgenössische Schwingfest mit dem Anschwingen – vor gut 50'000 Zuschauern im grössten Stadion der Schweiz.

Schwinger im Ring, dahinter Zuschauer.
Legende: Die Schwinger bei der Arbeit. SRF

Pünktlich um acht Uhr, nachdem die Glocken des «Big Ben» im Stadion abgespielt wurden, rief der bekannte Schwingfest-Speaker Dagobert Cahannes die Schwinger zur Arbeit auf: «Manne, a d'Arbet!». Wenige Augenblicke später wurde auf allen sieben Ringen in der «Arène de la Broye» geschwungen – das mit Spannung erwartete Anschwingen läuft.

Hier geht es zum LiveStream.

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07:00

Morgendämmerung über Estavayer

Pünktlich um 7 Uhr zeigten sich die ersten Sonnenstrahlen auf dem Gelände des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests.

Auch heute versorgen wir sie an dieser Stelle laufend mit Geschichten rund um «Estavayer 2016». Das war der Freitag am Schwingfest.

(laufende Berichterstattung SRF)

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Sollte dieser Grossanlass so friedlich weiter- und zu Ende gehen, wie die zwei ersten Tage, so zeigt das eidg. Schwingfest einmal mehr, dass es noch bodenständige Leute gibt im Land! Zehntausende, (ohne überall bereit stehende, Hunderte von Polizisten mit Schutzschilder, Helmen und Wasserwerfer-Fahrzeugen!), die lachend, fröhlich und singend die Wettkämpfe beobachten und sich gegenseitig achten und oftmals kennen! Solange es solche friedliche Anlässe gibt, hat es die "Schweiz-Abbruch AG" schwer!
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  • Kommentar von Hanspeter Gantenbein (hpgantenbein)
    Eindrücklich war die Nationalhymne. Hoffentlich haben unsere Nati-Fussballer zugeschaut und sich so richtig geschämt. Herzlichen Glückwunsch zu duesem grandiosen Fest, wo wir für einmal Hooligens und Chaoten vergessen können. Hanspetet Gantenbein
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Sie sollten sich eine Brille zulegen, es waren sehr viel Schwinger die stumm waren oder nur ein bisschen den Mund bewegten. Aber eben Herr Gantenbein, man sieht was man sehen will!
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