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Panorama Zwei Kinder bei Vulkanexplosion auf Sizilien getötet

Der kleine Vulkan in einem Naturschutzgebiet nahe der sizilianischen Stadt Agrigent galt als inaktiv – bis gestern. Zwei Geschwister im Alter von sieben und neun Jahren kamen bei der unerwarteten Explosion ums Leben.

Die kleinen Vulkane des Naturschutzgebietes Macalube.
Legende: Die kleinen Vulkane des Naturschutzgebietes Macalube in der Nähe der Stadt Agrigent. Wikipedia Mjobling

Die Explosion des Vulkans nahe der Stadt Agrigent kam urplötzlich. Durch die Eruption wurde eine Masse aus Gas und Schlamm in Bewegung gesetzt, die ein sieben Jahre altes Mädchen mitriss und tötete. Die Leiche ihres zwei Jahre älteren Bruders konnte erst nach einer längeren Suchaktion mit Hunden geborgen werden, wie italienische Medien berichteten. Der Vater der Kinder konnte sich knapp retten.

Die Staatsanwaltschaft von Agrigent hat Ermittlungen eingeleitet. Die Ermittler wollen feststellen, ob in dem Naturschutzpark die nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. Der Park wird von dem Naturschutzverband Legambiente verwaltet.


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5 Kommentare

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  • Kommentar von Maria Santana, Bern
    Unglaublich, was da passiert ist so unerwartet. Und da gibt es immer noch Menschen, die meinen solche neuen Dinge haben nichts mit der Kllimaerwärmung zu tun.
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    1. Antwort von Robert Svoboda, Wettingen
      Bitte erklären Sie sachlich, wie ein Vulkanazsbruch in Sizilien mit der Klimaerwärmung zusammenhängen kann.
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    2. Antwort von A. Specker, Zürich
      Ich finde es zwar ziemlich naiv die Klimaerwärmung trotz der riesigen Beweislast zu ignorieren, aber tektonische Vorkomnisse mit dem Klima in Verbindung zu setzen ist genauso verkehrt. Das kommt nur in Hollywood Katastrophenfilmen so vor. Um es einfacher zu sagen: alles was einen Ursprung an der Oberfläche hat kann Klimaverursacht sein, alles was von unten her kommt hat nichts damit zu tun.
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    3. Antwort von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
      Klimaänderungen welche tektonische Vorgänge hervorrufen, gibt es kaum. Umgekehrt schon. Grosse Vulkanausbrüche hatten schon öfters verheerende Folgen auf das Weltklima. Nun, Ausnahmen bestätigen die Regel, unsere Landeismassen. Beispiel Island. Abschmelzende Gletscher verringert den Eisdruck auf die darunterliegende Erdkruste. Die kann sich dabei um mehrere Meter anheben. Liegen knapp darunter Magmakammern, kann dies zu völlig neuen "Vulkanerfahrungen" führen. Schlafende Vulkane sind tückisch.
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    4. Antwort von Hans Knecht, Torny
      Thomas Käppeli, schliesse mich in dem Punkt ihnen gerne an. Da zur Zeit auf Grund innerer Vorgänge die Erdmagnetpole Wandern sind tektonische Bewegungen, Erbeben und Vulkanausbrüche zu erwarten. In wiefern eine langsame Verschiebung der Magnetpole eine Klimaerwärmng beeinflussen ist mir unbekannt. Hingegen könnte meines Erachtens eine zu rasche Verschiebung vorübergehend den Van-Allen-Gürtel auflösen. Und dann würden wir für ein paar Tage auf der Erdoberfläche grilliert werden.
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