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Panorama Zwei Kleinflugzeuge über Wil (SG) zusammengestossen

Im Luftraum über Wil (SG) sind am Nachmittag zwei Kleinflugzeuge ineineinander geprallt. Die Piloten beider Flugzeuge versuchten eine Notlandung. Dabei gab es laut der Kantonspolizei sieben Verletzte.

Legende: Video Flugzeug-Zusammenstoss über der Ostschweiz abspielen. Laufzeit 0:47 Minuten.
Aus Tagesschau vom 24.08.2014.

Bei einer Kollision zweier Kleinflugzeuge in der Ostschweiz sind am Sonntagnachmittag sieben Menschen verletzt worden, mindestens vier davon schwer. Die Verletzten stammen aus der Ostschweiz und der Region Zürich. Die beiden motorisierten Leichtflugzeuge seien mutmasslich über Wil (SG) zusammengestossen, teilte die St. Galler Kantonspolizei am Abend mit. In Wil seien Trümmerteile auf ein Firmengelände gestürzt.

Ein 25-jähriger Pilot war mit seinem Flugzeug am Flughafen Zürich gestartet, der andere, 69-jährige Pilot in Lommis (TG). Zum Unfall kam es kurz vor 15 Uhr. Beide Flugzeuge führten nach der Kollision eine Notlandung durch. Zunächst hatte es geheissen, eine Maschine sei abgestürzt.

Notlandungen bei Wil und in Sitterdorf

Eines der beiden Flugzeuge versuchte auf einer Wiese in der Nähe des Weilers Trungen auf dem Gemeindegebiet von Wil notzulanden. Dabei wurden der 69-jährige Pilot und seine drei Passagiere schwer verletzt. Bei den Passagieren handelte es sich um einen 52-jährigen Mann, dessen 16-jährige Tochter sowie einen 41-jährigen Mann.

Das zweite Flugzeug flog nach der Kollision weiter und führte schliesslich auf dem Flugplatz in Sitterdorf (TG) eine Notlandung durch. Der 25-jährige Pilot und die beiden Passagiere in der Maschine, eine 25-jährige Frau und ein 49-jähriger Mann, wurden dabei ebenfalls verletzt.

Grosseinsatz der Rettungskräfte

Sowohl in Sitterdorf als auch in Trungen standen Feuerwehr, Polizei, und Rettungskräfte im Einsatz. Die Rega brachte mit zwei Helikoptern Verletzte ins Spital.

Abklärungen zur Kollisionsursache sind Gang, die Kantonspolizei suche Zeugen, welche die Kollision oder die Notlandungen beobachtet haben. Die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (SUST) hat ihre Untersuchungen aufgenommen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    So traurig aber wahr. Den grossen Fliegern unterläuft das auch. Auch ATC in Zürich hat da nicht so ein reines Reinheft. Tut der Tragik nichts ab. Jedes Opfer tot oder verletzt ist eines zuviel. Beim Anblick der Trümmerteile kaum zu glauben, dass es nicht tragischer ausging. Wünsche allen bestmögliche Genesung. Ein wichtiges Detail vergessen wir aber oft. Der Mensch wurde von Natur aus weder für die Luft noch im Wasser geschaffen. Die Konsequenzen werden wir immer zu spüren bekommen.
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  • Kommentar von Bruno Cosandey, Saxon
    Dies ist ein ganz schreckliches Unglück. Warum wirft sich die Presse mit einem unübertreffbaren Diletantismus auf die Sensationen?: - Flugunfälle klärt nicht die Polizei ab, sondern die SUST - Die Herkunft der Flugzeuge muss niemand gross abklären. Die Register sind öffentlich. Flugbewegungen sind entweder bei den Fluggplätzen oder Swisscontrol verzeichnet (inkl. Handynummer des Piloten). - An diesem Unfallflugzeug ist gar nichts mehr intakt( getrennter Hauptholm)
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  • Kommentar von Walter Rothenberger, 8885Mols
    Zufrieden sehr gute Berichte
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    1. Antwort von Andreas Wallner, Felben-Wellhausen
      @Rothenberger, Wirklich? Ein geschmackloser Kommentar. Sie sind zufrieden. Sehr gute Berichte..... Im Ernst? Wie wäre es vieleicht mit: Ich hoffe auf gute Besserung für alle Verletzten?
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