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26 Arbeitsplätze weniger Erneuter Stellenabbau bei Mitel in Solothurn

  • Bei der auf Telekommunikationssysteme spezialisierten Mitel Schweiz AG kommt es erneut zu einem Stellenabbau.
  • Beim Unternehmen mit Sitz in Solothurn sollen 26 Stellen abgebaut werden.
  • Die Gewerkschaft Syna spricht von «Salamitaktik». Es handle sich um den vierten Stellenabbau in Folge.

Auch der Arbeitnehmerverband Angestellte Schweiz kritisiert den Stellenabbau und fordert in einer Mitteilung, dass dieser noch einmal gründlich hinterfragt werde. Durch den Abbau werde Mitel zu einem Klein-Unternehmen schrumpfen.

Negativ sei vor allem auch der Verlust von noch mehr Schweizer Know-How. Dies torpediere das hohe Qualitätsniveau und gefährde damit auch die vorläufig nicht betroffenen Stellen, kritisiert der Arbeitnehmerverband.

Das Solothurner Amt für Wirtschaft und Arbeit bestätigt den Stellenabbau auf Anfrage von SRF. Der Standort Solothurn von Mitel sei längerfristig in Frage gestellt. Es bestehe ein fairer Sozialplan, die Konsultationsfrist laufe bis zum 23. September.

«Salamitaktik»

Laut der Gewerkschaft Syna handelt es sich um den vierten Stellenabbau in Folge, welche das Unternehmen durchziehe. Die Salamitaktik, die man schon beim letzten Abbau vor Jahresfrist angeprangert habe, gehe damit weiter, schreibt Syna. Bei Mitel Schweiz konnte am Freitagmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP niemand Stellung nehmen zur Angelegenheit.

Mitel Schweiz ist aus der Aastra Telecom Schweiz heraus entstanden, die 2014 zusammen mit dem Mutterkonzern vom kanadischen Mitel-Konzern übernommen wurde. Damals waren für das Unternehmen in der Schweiz rund 240 Mitarbeitende tätig, derzeit zählt Mitel Schweiz gemäss Gewerkschaftsangaben noch 65 Stellen.

Mitel zählt zum Rest einer einst stolzen Solothurner Telecom-Branche. Im Zentrum stand die 1922 gegründete Autophon. Sie produzierte unter anderem Telefone, Telefonzentralen und Funkgeräte und galt bis in die 1980er Jahre als grösster Telekommunikationskonzern der Schweiz.

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