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Museumsdirektor Christoph Hänngi über Musikautomaten
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 29.03.2019.
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40 Jahre Musikautomatenmuseum Sonderausstellung und neues Konzept zum Jubiläum

Das Musikautomatenmuseum Seewen ist das einzige Bundes-Museum in den Kantonen Aargau und Solothurn. Dieses Jahr feiert es sein 40-jähriges Bestehen. Deshalb beginnt Ende März eine Sonderausstellung mit dem Titel «Automatenmusik 4.0». Die Ausstellung startet mit dem Fokus auf Figurenautomaten, stellt danach Musikdosen (Juli), musikalische Souvenirs (September) und schliesslich Bahnhofautomaten (Dezember) ins Zentrum. Neben der Sonderausstellung passt das Museum auch sein Konzept an.

Dose
Legende: zvg/Musikautomatenmuseum

Bisher war das Museum nur geführt zugänglich, neu könne man sich aber auch selbständig ohne Führung in den Räumen bewegen, sagt Museumsdirektor Christoph Hänggi. Während Führungen bleiben die Räume jedoch für weitere Besucher weiterhin geschlossen, damit das «intime Erlebnis» bei einer Führung nicht verloren gehe, so Hänggi.

Geschichte des Musikautomatenmuseums in Seewen

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Im April 1979 öffnete Dr. h.c. Heinrich Weiss-Stauffacher erstmals seine umfangreiche private Sammlung von Musikdosen, Spieluhren und grossen mechanischen Musikautomaten für die Öffentlichkeit. Der private Sammler schuf zuvor über Jahrzehnte hinweg die heute weltberühmte Sammlung. 1990 ging das Museum mit einer Schenkung in den Besitz der Eidgenossenschaft über, damals wurde der Wert der Sammlung auf rund 50 Millionen Franken geschätzt. Mit einem Neubau verdoppelte sich im Jahr 2000 die Ausstellungsfläche und das Museum wurde den Anforderungen einer modernen Ausstellung angepasst, inklusive Restaurant, Shop und Aussichtsterrasse. In der Sammlung und im Archiv des Musikautomatenmuseums in Seewen finden sich rund 10'000 Objekte.

Ein zentraler Teil des Museums ist die grosse Sammlung von Schweizer Musikdosen und -automaten. In verschiedenen Räumen des Museums kann man die oftmals kunstvoll verzierten Musikapparate anschauen und natürlich ihrer Musik zuhören. Neben den Schweizer Musikautomaten finden sich auch internationale Exponate.

Die aussergewöhnlichste Attraktion des Museums ist laut Museumsleiter Hänggi übrigens die lange für verschollen gehaltene mächtige Orgel des Ozeandampfers Britannic, dem Schwesterschiff der Titanic. Diese Orgel gelangte über verschlungene Umwege nach Seewen ins Musikautomatenmuseum.

Museum im Grünen
Legende: zvg/Musikautomatenmuseum
Video
Aus dem Archiv: Bericht über das Musikautomatenmuseum von 1992
Aus Schweiz aktuell vom 21.10.1992.
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