Aarauer Tanztheater sucht nach «Freiheit»

Eine Gruppe eritreischer Flüchtlinge erkundet im Tanztheater «What we can build together» den Begriff «Freiheit». Unter der Leitung des Regisseurs Jonas Egloff versuchen sie, dem Begriff Gestalt zu geben. Das Theater wird am Mittwoch in der Tuchlaube uraufgeführt.

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Bildlegende: Verschiedene Interpretationen von Freiheit. Im Tanz ist man sich eher einig als in der Diskussion. zvg

Für Regisseur Jonas Egloff der Theatergruppe Szenart ist es bereits die zweite Produktion mit eritreischen Flüchtlingen. Ursprünglich habe er diese grösste anerkannte Flüchtlingsgruppe in der Schweiz einfach kennenlernen wollen. Und für das zweite Projekt, das am Mittwoch in der Tuchlaube in Aarau uraufgeführt wird, «habe ich mich gefragt, was die Eritreer uns Schweizer erzählen können», erzählt Jonas Egloff.

Thema «Freiheit» symbolisch umgesetzt

Aus dieser Grundidee heraus habe man viele Gespräche geführt, über das Thema Freiheit. «Und wir haben herausgefunden, dass es ganz verschiedene Ideen zum Begriff Freiheit gibt», sagt Egloff gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn. Das schwierige Thema in symbolischen Bewegungen und Tanz umzusetzen, sei darum ganz natürlich passiert.

Der eritreische Darsteller Seid Nur schätzt die Arbeit im Theaterprojekt. Er findet, dass das Theaterstück sein Heimatland und den Begriff Freiheit passend darstellen.