Zum Inhalt springen

Header

Eine philippinische Pflegerin spricht mit europäischer Patientin.
Legende: Im Kantonsspital Baden ist bereits heute philippinisches Pflegepersonal im Einsatz. Keystone
Inhalt

Aargau Solothurn Aargau will mit Philippinern Pflegepersonalmangel bekämpfen

Im Kantonsspital Baden sind seit Juni zwei Pflegende aus den Philipinen beschäftigt. In einem Pilotprojekt will das Bundesamt für Migration herausfinden, ob man mit Fachkräften aus Asien den Pflegepersonalmangel bekämpfen kann. Das Projekt dauert 18 Monate.

In der Schweiz erwartet man in näherer Zukunft einen gravierenden Pflegepersonalmangel. Um dieser Situation entgegenzutreten, prüft man nun den Einsatz von Pflegenden aus den Philippinen. Seit Juni sind schweizweit zwanzig Pflegende am Arbeiten. Wenn sich das Projekt bewährt, könnte man in Schweizer Spitälern künftig durchaus häufiger asiatische Pflegerinnen und Pfleger antreffen.

Einstellungsgespräch per Skype

Neben einer fundierten Ausbildung sind vor allem auch Deutschkenntnisse Voraussetzung für eine Anstellung. «In unserem Fall wurden die Deutschkenntnisse in einem Einstellungsgespräch via Videokonferenz überprüft», sagt Marco Bellafiore vom Kantonsspital Baden. Über die bisherigen Erfahrungen mit der Frau und dem Mann aus den Philippinen will Bellafiore noch nichts sagen,  «wir wollen abwarten bis das Projekt zu Ende ist und dann auswerten».

Kritik an Pflegepersonalimport

Es gibt auch Kritik an diesem Import von Pflegepersonal. Die Organisation Medicus Mundi berichtet von Spitälern die auf den Philippinen geschlossen werden mussten, weil das Personal ins Ausland abwandert. Auf Bundesebene verneint man diese Tatsache. Gemäss dem Bundesamt für Migration gibt es auf den Philippinen einen grossen Überschuss an Pflegepersonal. Die Schweiz würde sonst keinesfalls ein solches Projekt unterstützen, hiess es weiter.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Wir informieren laufend über die aktuelle Entwicklung und liefern Analysen zum Coronavirus. Erhalten Sie alle wichtigen News direkt per Browser-Push. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Verena Eberhard , 5722 Gränichen
    Ich war genau dreimal im Spital in meinem Leben und die besten Erfahrungen machte ich mit indischen Krankenschwestern. Deshalb bin ich froh, dass der Aargau in Asien fehlendes Pflegepersonal rekrutiert. Meist sehr gut ausgebildet, sehr anständig und sehr gut integriert (das heisst sie sprechen meine Sprache). Übrigens für Novartis Sprecher. englisch ist sicher die Weltsprache aber nicht alle Menschen beherrschen diese Sprache und zudem will ich in der Schweiz in meiner Sprache kommunizieren.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen