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Autobahn A1 Aargauer Regierungsrat drängt auf sechs Spuren auf der A1

Er fordert vom Bund eine unverzügliche Planung des Ausbaus der A1 auf sechs Spuren zwischen Aarau Ost und dem Birrfeld.

Ein Ausbau auf sechs Spuren bis 2040, wie vom Bund in Aussicht gestellt, komme zu spät. Dies schreibt der Regierungsrat in seiner Stellungnahme zum Sachplan Verkehr.

Er drängt deshalb darauf, das Vorhaben bis 2030 zu realisieren. Auf die vorgeschlagene Umnutzung des Pannenstreifens auf diesem Autobahnabschnitt soll stattdessen verzichtet werden.

Gleichzeitig sollen eine bessere Verbindung der T5 zur A1 (zwischen der A1-Ausfahrt «Aarau Ost» und der Stadt Aarau) geprüft und für baureife Vorhaben Möglichkeiten einer Vorfinanzierung durch den Kanton aufgezeigt werden.

Volkswirtschaftliche Argumente

Das Zusammenspiel von Kantonsstrassen- und Nationalstrassennetz müsse funktionieren, so die Aargauer Regierung.

Komme es auf der Autobahn zu Behinderungen, weiche der Verkehr auf die Kantonsstrassen aus, die nicht auf diese Verkehrsaufkommen ausgerichtet seien.

Die Beseitigung des Engpasses habe auch eine volkswirtschaftliche Bedeutung. Die Autobahn im Aargau nehme eine Scharnierfunktion zwischen den beiden Metropolitanräumen Zürich und Basel sowie der Hauptstadtregion Bern ein.

Keine neue Forderung

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Viel Verkehr auf der A1 bei Lenzburg.
Legende: Viel Verkehr auf der A1 bei Lenzburg. Keystone

Den rascheren Sechsspurausbau hatte der Aargau bereits Ende 2014 in einer Standesinitiative gefordert. Diese wurde jedoch vom Bundesparlament in der Zwischenzeit abgelehnt. Die darin formulierten politischen Stossrichtungen und Forderungen seien aber weiterhin aktuell, schreibt der Regierungsrat.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (rolf.bolliger@quickline.ch)
    In 50 Jahren ist das gesamte Mittelland, zwischen dem Genfer- und Bodensee eine einzige Grossagglomeration! Wie in Tokio oder London leben mehrere Millionen Menschen eng zusammengepfercht, anonym und überall gibt es überfüllte Autobahnen und 6-spurige Strassen, so wie es in New York, Paris oder London jetzt schon ist! Dies alles wegen der nimmersatten Wachstumswirtschaft! Der Lebensraum ist zubetoniert und unmenschlich! Die reichen Finanzhaie sind die einzigen, die ein Haus am Meer bewohnen!
  • Kommentar von Walter Schwarb  (Schwarb Walter)
    Dann wär mal die Lösung, keine neuen Einwohner aufzunehmen, statt den Rest des Kantons und der Schweiz völlig zuzubetonieren. Bin langsam froh, wenn ich dieses überfüllte Land verlassen kann.
  • Kommentar von rosi gantenbein  (lara croft)
    Ist ja logisch. Man kann nicht 100'000 Einwohner pro Jahr zusätzlich aufnehmen und die Infrastruktur nicht anpassen oder wollt ihr mit dem Velo nach Bern fahren?
    1. Antwort von Peter Steiner  (pcsteiner)
      ...und in 15 Jahren auf 8 Spüren ausbauen....