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Aargauer Wald Borkenkäfer bereitet Sorgen

  • Der Borkenkäfer hat sich stark verbreitet. In den Aargauer Wäldern hat er laut Waldeigentümerverband seit dem Sommer bis zu 150'000 Kubikmeter Holz befallen.
  • Weil viele Sägewerke aktuell voll sind, bleibt das befalle Holz im Wald liegen. Die Käfer können sich damit weiter ausbreiten.
  • Bereits Anfang Jahr mussten nach den Stürmen Burglind, Friederike und Evi im Aargau 225'000 Kubikmeter Holz gefällt werden.
Nahaufnahme eines Borkenkäfers.
Legende: Der Borkenkäfer ist nicht nur in den Aargauer Wäldern auf dem Vormarsch. Keystone

«Wir sind ziemlich erschrocken, als wir das Ausmass gesehen haben», sagte Theo Kern, Geschäftsführer des Aargauer Waldeigentümerverbands gegenüber Radio SRF. Der Käfer hat noch einmal halb so viele Bäume kaputt gemacht, wie vorher die drei Stürme zusammen. Man müsse nun alles unternehmen, um den Borkenkäfer zu stoppen.

Was kann man machen?

Die günstigste Variante wäre es, das Holz in Sägewerke zu bringen. Im Moment gebe es aber das Problem, dass diese Sägewerke voll sind, unter anderem mit Holz von den Sturmschäden, so Theo Kern. Wenn nun das befallene Holz in den Wäldern liegen bleibt, könne sich der Borkenkäfer weiter ausbreiten.

Helfen könnte ein kalter Frühling, so die Fachleute. Dies würde dem Borkenkäfer das Leben schwer machen. Im schlimmsten Fall rechnet der Waldeigentümerverband aber für nächstes Jahr noch einmal mit gleich viel befallenem Holz wie 2018.

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