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Aargau Solothurn Abstimmungskampf zur Südwestumfahrung Brugg ist eröffnet

Befürworter und Gegner der geplanten Südwestumfahrung in Brugg machen mobil. Am Montag ist der Abstimmungskampf für die kantonale Vorlage vom 9. Juni so richtig eröffnet worden. Die Argumente für und wider die Umfahrung sind grundsätzlicher Art.

Animation des neuen Autobahnzubringers Richtung Hausen.
Legende: Ein Teil der geplanten Südwestumfahrung: Der neue Autobahnzubringer in Richtung Hausen (Animation). zvg

Die Zentren von Brugg und Windisch leiden unter starkem Durchgangsverkehr. Ein Umfahrungsprojekt soll das Zentrum der beiden Gemeinden entlasten. Ein Bauwerk für gut 46 Millionen Franken ist geplant.

Der TCS Aargau unterstützt die geplante Südwestumfahrung. Das Bauwerk sei ein erster Puzzlestein zur Lösung der Probleme, später sollte die Nordumfahrung Windisch und der Baldeggtunnel weitere Entlastung bringen, heisst es in einer Mitteilung des Autoverbandes. Von der Umfahrung profitiere auch der öffentliche Verkehr, die Zuverlässigkeit der Busverbindungen würde ohne Stau erhöht.

Gegner bezweifeln den Nutzen der Südwestumfahrung

Derweil luden am Montag auch die Gegner des Strassenprojektes zu einer Informationsveranstaltung: Vertreter der Umweltverbände VCS, WWF und Pro Natura sowie Verantwortliche von SP, Grünen, Grünliberalen, EVP und BDP kritisierten das Projekt als unnötig und zu teuer. Die Südwestumfahrung bringe nicht den gewünschten Effekt.

Mit der Umfahrung werde vor allem die Achse Aarauerstrasse entlastet, diese sei aber schwach frequentiert. Die stärker befahrene Achse Zurzacherstrasse-Windisch hingegen profitiere nicht von den geplanten Bauten.

Die Volksabstimmung findet am 9. Juni statt.