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Legende: Audio Höhere Stromrechnungen im Aargau abspielen. Laufzeit 02:52 Minuten.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 28.08.2019.
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AEW erhöht Preise Aargauer bezahlen schon wieder mehr für Strom

  • Der Energieversorger AEW erhöht für das Jahr 2020 seine Strompreise.
  • Grund dafür sind unter anderem höhere Beschaffungskosten.
  • Es ist die dritte Preiserhöhung bei der AEW in Folge.

Nach 2018 und 2019 müssen viele Aargauerinnen und Aargauer auch 2020 erneut tiefer in die Tasche greifen, um ihre Stromrechnungen zu bezahlen. Dieses Jahr stieg der Strompreis der AEW, welche ein Drittel der Aargauer Haushalte mit Strom versorgt, für einen Durchschnittshaushalt um 75 Franken. Nächstes Jahr steigt er abermals – um 60 Franken. Die AEW geht hierbei von einem Jahresverbrauch von 4500 Kilowattstunden aus.

Die niedrigsten und höchsten Strompreise

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  • Den durchschnittlich günstigsten Strom in der Region Aargau/Solothurn haben gemäss der Eidgenössischen Elektrizitätskommission die Gemeinden Rottenschwil und Berikon.
  • Am meisten für den Strom im Aargau müssen die Murgenthaler bezahlen. Gefolgt von 15 Gemeinden in der Region Aarau, die am Stromnetz der Eniwa angeschlossen sind.
  • Die günstigste Solothurner Gemeinde ist Neuendorf. Auf Platz zwei folgen die vier Gemeinden der Elektra Äusseres Wasseramt Aeschi, Etziken, Horriwil und Hüniken.
  • Den teuersten Strom müssen die Leute in Biezwil und Lüterswil-Gächliwil bezahlen. Gefolgt von 7 Gemeinden der Aare Versorgungs AG im Osten des Kantons.

Grund für die Preiserhöhung sei der teurere Stromeinkauf sowie die jährlichen regulatorischen Nachkalkulationen, schreibt die AEW in einer Mitteilung. Der Aargauer Energieversorger geht davon aus, dass sich die Preise am Grosshandel in den kommenden Jahren stabilisieren. Auch der Sondereffekt aus der Nachkalkulation dürfte kleiner werden, heisst es weiter.

Bis Ende August haben die Stromversorger in der ganzen Schweiz Zeit, um ihre Stromtarife für das nächste Jahr bekannt zu geben. Im Aargau dürfte die AEW nicht der einzige Stromversorger sein, der seine Preise anhebt. Im schweizweiten Vergleicht zählt der Aargau zu den günstigeren, der Kanton Solothurn zu den teureren Kantonen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Das AEW sollte meines Erachtens prüfen, wie den Kleinkunden die Möglichkeit gegeben werden könnte, sich zusammenzuschliessen, um auch in den Genuss von Vorzugspreisen für Grosskunden zu kommen. Dies wäre zum Beispiel über die Einführung eines organisierten Strompools möglich. An einer Strombörse würde die Nachfrage kleinerer Konsumenten an regelmässig stattfindenden Auktionen gebündelt. So stünde der liberalisierte Markt auch für kleinere Verbraucher offen.
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  • Kommentar von René Erb  (Hotwindfinder)
    Es ist aber sehr viel Geld, für mehr als fragwürdige Windparkprojekte vorhanden. „Grüner“ Strom, koste es was es wolle, auch wenn es unsere Landschaft und Natur ist...
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  • Kommentar von b. glaset  (glaset)
    Ja liebe Stimmbürger, danke an Frau Leuthard, es sind nach Energiestrategie nur ca. 45-60 CHF mehr pro Familie.
    Da wird in der Politik gelogen und der bürger betrogen. Zudem sind die Stromproduzenten in der Schweiz für die Bürger immer noch Monopolbetriebe mit geschützten Preisen, staatlich unterstützt.
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