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Gegründet wegen der Autobahn N5, nun am Ende: die Repla Grenchen-Büren
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 27.12.2019.
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Alleine statt gemeinsam Raumplanung über Solothurner und Berner Grenze wird beendet

  • Die Regionalplanungsgruppe Grenchen (SO) – Büren (BE) wurde 1965 gegründet.
  • Die Gruppe wurden wegen der Linienführung der Autobahn N5 (heute A5) ins Leben gerufen.
  • Per Ende 2019 wird die Repla nun aufgelöst. Ein Grund dafür sind die Berner Regionalkonferenzen, die für eine ganze Region planen.
  • Diese Regionalkonferenzen gibt es nur im Kanton Bern, aber nicht im Kanton Solothurn. Dies erschwerte die Zusammenarbeit immer mehr.

Per Ende 2019 ist Schluss mit der Regionalplanungsgruppe Grenchen-Büren. Die Strukturen seien zu verschieden: «Das sind Brüche, die man auf der Grenze spürt», sagt der Grenchner Konrad Schleiss, der letzte Präsident der Regionalplanungsgruppe.

Solothurner Planer nicht erfreut

Er nennt ein Beispiel für die schwierige Zusammenarbeit über die Kantonsgrenzen hinweg. So sei Grenchen auf einem Verkehrsplan der Regionalkonferenz Bern-Mittelland eingezeichnet worden. Der Solothurner Kantonsplaner hatte daran keine Freude, erzählt Konrad Schleiss.

«Solche Spiele sind zwar zum Lachen, aber die Kantonsstrukturen kann man heute nicht mehr überwinden.» In diesem Fall haben Grenzen – auch in einer globalisierten Welt – nach wie vor trennenden Charakter.

Trotzdem findet eine regionale Zusammenarbeit statt. Das geplante Agglomerationsprogramm Grenchen zum Beispiel sieht vor, dass auch das bernische Lengnau miteinbezogen wird. Lengnau ist nämlich mit Grenchen zusammengewachsen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von James Klausner  (Harder11)
    Es wäre ohnehin überlegenswert, ob das groteske Territorium eines Kanton Solothurn überhaupt einen Sinn macht, oder doch nur Probleme bereitet. Eine Auflösung des Kantons und Aufteilung an die Nachbarn halte ich für sinnvoll.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen