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Alternative Unterkünfte Temporäre Hotels kommen bei Gästen gut an

In der Schweiz gibt es mehrere Pop-up-Hotels. Das Angebot ist gefragt, zeigen die Beispiele Baden und Solothurn.

Das ist die Idee: Schweiz Tourismus hat in elf Schweizer Städten ein Angebot lanciert. Die Gäste können während dreier Monate an ungewöhnlichen Orten übernachten. In Bern ist dies zum Beispiel im Tramdepot möglich. In Schaffhausen in einem Schiffhotel.

Ein Hotelzimmer in einem Turm
Legende: Das Hotelzimmer in Baden war früher eine Gefängniszelle. Stadt Baden

Das ist in Baden besonders: In Baden befindet sich das aussergewöhnliche Hotelzimmer im historischen Stadtturm. Dort können die Personen in einer ehemaligen Gefängniszelle übernachten. Diese wurde noch bis 1984 genutzt.

Ein Zimmer mit Tisch und Bett in einem alten Gebäude
Legende: Das temporäre Hotelzimmer in Solothurn ist im Krummturm untergebracht. ZVG

Das ist in Solothurn speziell: In der Barockstadt können die Gäste im Krummturm nächtigen. Der alte Wehrturm sei das älteste unveränderte Bauwerk der Stadt, sagt die lokale Tourismusorganisation. Der Turm wurde im 14. Jahrhundert gebaut und erscheint von den meisten Seiten als krumm.

Ein Turm neben mehreren Bäumen
Legende: Der Baustart des Krummturms war um das Jahr 1454. ZVG

Das sind die Gäste: Die temporären Hotels kommen bei den Gästen sehr gut an. In Solothurn war das Zimmer seit dem Start der Aktion Anfang Juni erst in zwei Nächten leer geblieben. Auch in Baden wurde man vom Erfolg überrascht. Die beiden Angebote in Baden und Solothurn gehören laut Schweiz Tourismus zu den beliebtesten Angeboten bei dieser Sommeraktion. Oft kommen die Gäste dabei aus der Region. In Baden sind rund drei Viertel der Hotelgäste Einheimische. In Solothurn machen sie rund einen Viertel aus.

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