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Aargau Solothurn Alugiesserei AMG verlagert Produktion nach Rumänien

Die Aargauer Aluminiumgiesserei AMG schliesst Ende Jahr ihre Produktionsstätte in Gontenschwil. In Zukunft produziert das Unternehmen nur noch in Rumänien. Bis zu 60 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz.

Die Aargauer Alugiesserei AMG schliesst Ende Jahr ihre Produktionsstätte in Gontenschwil. In Zukunft setzt das Unternehmen nur noch auf seinen Standort in Rumänien. «Ausschlaggebend für den Entscheid ist der Euro-Kurs», sagt Georg Vaas, Verwaltungsratspräsident der AMG, gegenüber Radio SRF. Er bestätigt damit eine Meldung des «Wynentaler Blatt».

Bis zu 60 Mitarbeiter verlieren ihre Stelle

Man habe die Produktion zwar laufend optimiert, aber nun seien alle Optimierungsmöglichkeiten ausgeschöpft. Eine weitere Preissenkung könne man nicht mehr auffangen. Im Werk in Rumänien profitiere man von tieferen Produktionskosten.

Bis vor kurzem zählte die Belegschaft 60 Mitarbeiter. Diese wird nun bis im August auf 30 und danach auf 10 reduziert. Diese werden noch an der Umnutzung des Areals beteiligt sein. Ende Jahr schliesst der Standort definitiv, nach über 100 Jahren.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Hermann Dettwiler, Langenthal
    Wer in Rumänien Arbeit findet, muss schon nicht seine Heimat verlassen. Wie viele Schweizer machen sich hier in der Aluminiumguss-Verarbeitung schmutzige Hände und verlieren ihre Arbeitsstelle?
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  • Kommentar von Rolf Michel, 1723 Marly
    Eine klare und folgerichtige Konsequenz zur Hochpreisinsel Schweiz - auch Inseln gehen mal unter (siehe Atlantis).
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  • Kommentar von B.Meier, Bern
    Wäre "Gewinnmaximierung" nicht die Maxime wäre auch dieses Problem sofort lösbar. Viele Firmen missbrauchen die "Euro-Franke-Krise" als billige Ausrede, um ihre Produktionsstätten in Dumpinglohnländer zu expandieren; und die Medien springen auf den Zug auf (Euro bricht Firmen das Genick...). Das ganze Theater ist an Scheinheiligkeit und Falschinformationen nicht zu überbieten. Propaganda auf hohem Niveau!
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