Staustatistik 2016 Am Baregg muss man weniger lange Stau stehen

Erstmals seit Jahren haben die Staustunden abgenommen. Zudem werden im Aargau Unfallstellen schneller geräumt.

Eingang in den Bareggtunnel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Am Baregg gab es 2016 5 Prozent weniger Staustunden als im Jahr zuvor. Keystone

Gesamtschweizerisch hat die Anzahl Staustunden 2016 im Vergleich zum Vorjahr weiter zugenommen. Dies zeigt der Verkehrsflussbericht des Bundesamts für Strassen (Astra). Der Verkehr auf den Nationalstrassen staute sich während insgesamt 24 066 Stunden. Hauptursache war die Verkehrsüberlastung. Es gab zudem mehr Staus wegen Unfällen.

5 Prozent weniger Stau am Baregg

Bezüglich der Stauentwicklung gibt es regionale Unterschiede: Die stärksten Zunahmen wurden 2016 nicht wie sonst in der Region Aargau–Zürich–Winterthur festgestellt, sondern in der Westschweiz.

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Richtiges Verhalten bei Unfall

Idealerweise würden die an einem leichten Unfall beteiligten Autofahrer selbst zur Seite fahren, sagt Roland Pfister von der Kantonspolizei Aargau. Dies allerdings erst nachdem die Unfallstelle gesichert ist. So oder so gilt: die Notfallzentrale wird die Anweisungen geben. Ein paar Fotos vom Unfallort mit dem Smartphone schaden ausserdem nie.

Im Grossraum Baregg hingegen konnte erstmals seit Jahren ein Rückgang der Staustunden um rund 5 Prozent verzeichnet werden.

Schnelle Räumung der Unfallstellen im Aargau

Lobend erwähnt das Astra die Kantonspolizei Aargau. Diese hat seit einiger Zeit spezielle Vorkehrungen getroffen, damit die Unfallstellen auf Autobahnen möglichst schnell wieder frei sind. Dazu gehört etwa, dass die Bergung von Unfallfahrzeugen etwa in einer Fahrzeugböschung erst in dr Nacht vorgenommen wird. Ausserdem werden die Autofahrer, die in einen Unfall verwickelt sind, schnell dazu aufgefordert die Unfallfahrzeuge auf den Pannenstreifen zu fahren.

Gemäss Angaben des Astra sollen die anderen Polizeikorps diese Massnahmen übernehmen.