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Arbeitsmarkt Aargau Bessere Chancen für Arbeitslose?

Pilotprojekt «Pforte Arbeitsmarkt»: Die bessere Zusammenarbeit zwischen den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV), der Invalidenversicherung (IV) und den Gemeinden wurde seit 2012 in einem Pilotprojekt im Raum Menziken getestet. Es geht darum, arbeitslose Sozialhilfebezüger schneller und häufiger in die Arbeitswelt einzugliedern. Auf Grund der guten Resonanz wird dieses Projekt im nächsten Jahr auf den ganzen Kanton ausgeweitet. Renate Gautschy, Frau Gemeindeamman von Gontenschwil, war begeistert vom Projekt: «Die Betroffenen waren meist sehr zufrieden.»

Projekt «Kooperation Arbeitsmarkt»: Kantonal lautet das Projekt nun «Kooperation Arbeitsmarkt» und startet ab April 2019. Dabei gehe es nicht um neue Programme der Eingliederung, sondern um strukturelle Anpassungen, wie Thomas Buchmann, Leiter vom Amt für Wirtschaft und Arbeit beim Kanton Aargau erklärt. Die Zusammenarbeit soll sowohl zwischen RAV und IV als auch zwischen RAV und Gemeinden verbessert werden.

Ein Schild auf dem RAV steht
Legende: RAV, IV und Gemeinden sollen in Zukunft enger zusammenarbeiten. Keystone

Zusammenarbeit RAV und IV: Zum einen sollen die RAV und die IV enger zusammen arbeiten. Sie sollen die arbeitslosen Sozialhilfebezüger nun enger begleiten und die Aufgaben klarer trennen. Je nach Person wird entschieden, ob das RAV oder die IV für die Unterstützung in Bezug auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt zuständig ist.

Zusammenarbeit RAV und Gemeinden: Auch die Zusammenarbeit mit den Gemeinden soll intensiviert werden. Gerade für kleine Gemeinden sei es oft schwierig arbeitslose Sozialhilfebezüger eng und kompetent zu begleiten, sind sich Thomas Buchmann vom Kanton und Präsidentin der Gemeindeammänner-Vereinigung Renate Gautschy einig. Für die Gemeinden ist die Hilfe der RAV aber nicht gratis. 2500 bis 5000 Franken muss eine Gemeinde pro Person bezahlen, damit das RAV sie im Arbeitsfindungsprozess eng begleitet, sagt Renate Gautschy.

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