Armwrestling Armdrücken am Turnier- statt am Stammtisch

Leila Leuenberger ist eine der besten Armwrestlerinnen der Schweiz und erzählt, warum man den Sport nicht mit Armdrücken in der Beiz vergleichen kann.

Doppel-Schweizermeisterin Leila Leuenberger im Trainingslokal Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mit Ausdauer zum Erfolg: Doppel-Schweizermeisterin Leila Leuenberger im Trainingslokal SRF

Leila Leuenberger kommt ursprünglich aus Lommiswil im Kanton Solothurn. In einer Woche kommt es für die Armwrestlerin zu einem ersten Highlight in der aktuellen Saison. Im Berner Oberland wird sie versuchen, ihren zweifachen Schweizermeistertitel zu verteidigen.

Leila Leuenberger kurz vor dem Sieg eines Turnierkampfs Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: «Armwrestling kann man nicht mit Armdrücken in der Beiz vergleichen», sagt Leila Leuenberger zVg

Kein Stammtischsport

Die 39-Jährige Armsportlerin bestätigt, was der Rundgang im Clublokal der Black Panthers Solothurn vermuten lässt. Wer Armwrestling auf höchstem Niveau betreiben will, geht fürs Training nicht in die Beiz.

«Erfolgreiche Armwrestler haben eine gute Ausdauer und haben sich die verschiedenen Techniken angeeignet», erklärt Leuenberger gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF. Dies seien die Komponenten, die am Turniertisch über Sieg oder Niederlage entscheiden würden, und nicht etwa, wer sich den grössten Bizeps antrainiert habe.

Hauptprobe soll gelingen

Quasi als Hauptprobe vor den internationalen Ausscheidungen hofft Leila Leuenberger auf erfolgreiche Schweizermeisterschaften. Es gilt, die Titel in der Kategorie Senior bis 60 kg, linker und rechter Arm zu verteidigen, und sich damit für die Europa- und Weltmeisterschaften dieses Jahr zu qualifizieren.