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Aargau Solothurn Asylbewerber ziehen später unter dem Spital Baden ein als geplant

Der Aargau nimmt die Geschützte Operationsstelle (Gops) im Kantonsspital Baden am 19. August als Asylunterkunft in Betrieb. Das ist später als ursprünglich geplant. Der Grund: Die Armeezelte, welche der Aargau aufstellen liess, haben die Lage ein bisschen entspannt.

Kantonsspital Baden
Legende: Unter dem Kantonsspital Baden werden bis zu 200 Asylbewerber leben. www.kantonsspitalbaden.ch

Eigentlich war geplant, die Gops im Kantonsspital Baden Anfang August als Asylunterkunft zu eröffnen. Nun wird es später. Balz Bruder, Sprecher des zuständigen Departement Gesundheit und Soziales (DGS), nennt drei Gründe:

  • Verdichtung der bestehenden kantonalen Unterkünfte
  • Erweiterung der Unterkünfte in Aarau, Buchs und Villmergen mit Armeezelten
  • Der Bund weist dem Aargau derzeit leicht weniger Asylbewerber zu

Dies habe kurzfristig zu einer gewissen Entlastung der Situation geführt, sagt Balz Bruder. Die Entlastung sei aber nur klein. Deshalb sollen wie angekündigt auch die Gops in Muri und Laufenburg geöffnet werden. In Muri sollen die Asylsuchenden im September, in Laufenburg im Oktober einziehen. An beiden Orten laufen die Vorbereitungen.

Aarau nur im Notfall

In den drei Gops können gut 400 Unterbringungsplätze geschaffen werden.

Als vierte Gops soll jene des Kantonsspitals Aarau nach wie vor nur bei äusserstem Bedarf und als letzte in Betrieb genommen werden.

In die Armeezelte werden erste Asylbewerber voraussichtlich in der zweiten Wochenhälfte einziehen. Noch mehr Zelte aufzustellen, ist nicht geplant.

Informationsanlass

Der Kanton informiert die interessierte Bevölkerung am 3. August 2015, 19:30 Uhr, im Hörsaal des Kantonsspitals Baden.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    400 (!) "Eingedrungene" aus Afrika und dem mittleren Osten, werden also in einem Spitalgebäude untergebracht! Hoffentlich passiert danach im Aargau kein Erdbeben, kein Flugzeugabsturz oder eine schweres Eisenbahnunglück! "Wetten, dass..." dann in einem solchen Fall all die "an Leib und Seele bedrohten Flüchtlinge" Vorrang hätten und dort bleiben könnten! Es wird immer bizarrer, rund um das "Asyl(un)wesen" Schweiz! Hoffentlich explodiert dieses Pulverfass nicht! Ein "Streichholz" würde genügen!
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Wenn die CH eine moralische Verpflichtung hat, den reichen Flüchtlingen, die sich die teuere Reise nach Europa leisten können, zu helfen, dann hat die CH auch eine noch viel grössere moralische Verpflichtung, den in Afrika zurückgebliebenen Armen zu helfen.
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    1. Antwort von Patrik Schaub, Zunzgen
      Herr Kerzenmacher, genau dies tut die CH doch schon seit Jahrzehnten - das Resultat ist aber auch schon genau so lange bekannt: Es nützt und bringt nix die Bohne.
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    2. Antwort von G.Ryser, Bern
      B.Kerzenmacher,warum ist die Schweiz immer für Alles und Jeden verantwortlich in der Welt? Mussten wir uns nicht auch einsetzen und erarbeiten für das was wir haben? Ich kann es nicht mehr hören diese ewigen Moralpredigen.Wir haben auch Arme in der Schweiz,das kümmert unsere Gutmenschen wenig.
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