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Arbeitslosenzahlen Auch in der Region mehr Arbeitslose

In den Kantonen Aargau und Solothurn gab es im Dezember mehr Arbeitslose als im Monat vorher. Auch im Vergleich mit dem Dezember vor einem Jahr waren es mehr Arbeitslose in der Region.

Legende: Video Leichter Anstieg bei Arbeitslosenzahlen abspielen. Laufzeit 0:35 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 10.01.2017.

Die Zahlen mit Blick auf die Region Aargau Solothurn:

Die Quote: Im Aargau stieg die Arbeitslosenquote im Dezember um 0,2 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent, wenn man die Zahlen mit November 2016 vergleicht. Im Kanton Solothurn stieg die Quote von 3 auf 3,2 Prozent. National liegt die Quote bei 3,5 Prozent

Anzahl Stellensuchende: Im Aargau waren im Dezember 12'054 Personen ohne Arbeit, also als arbeitslos gemeldet. Das sind 535 mehr als im Vormonat. Im Kanton Solothurn waren es 7272, 173 Personen mehr.

Altersklassen: Im Aargau mussten jene Arbeitslosen über 50 am längsten auf eine neue Stelle hoffen. Total 398 Tage vergingen im Schnitt, bis sie eine neue Stelle hatten. Im Kanton Solothurn zeigen die Zahlen, dass es leicht weniger Stellensuchende unter 20 gibt (Quote ist bei 4,1 statt 4,3 Prozent). Dafür stieg die Quote bei den über 50-Jährigen, von 4,3 auf 4,5 Prozent.

Vergleich mit Vorjahr: Im Schnitt gab es 2016 11'484 Arbeitslose (2015: 10'874). Das ist eine Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent (2015: 3,0 Prozent). Im Kanton Solothurn waren 2016 4'315 Arbeitslose registriert (2015: 3'844), das ist eine Quote von 3,0 Prozent (2015: 2,6 Prozent).

Die Zahlen zeigen eine grosse Zunahme 2015, nach der Freigabe des Euromindestkurses. Damals wurden deutlich mehr Personen arbeitslos.

Industrie und Detailhandel

Im traditionellen Industriekanton Solothurn leidet vor allem die Industrie. Diese habe sich noch nicht vom Frankenschock erholt, heisst es beim AWA.

Im Kanton Aargau ist vor allem der kaufmännische Bereich und der Detailhandel von Arbeitslosigkeit betroffen. Beim Detailhandel geht es um einen Strukturwandel: das Einkaufen im Internet und im Ausland.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Dass die Hälfte dieser RAV-Kunden Migranten sind, wird selbstverständlich einmal mehr mit keinem Wort genannt! Dazu kommt, dass jene 50-55 jährigen Büezer und Angestellte, die arbeitslos werden, jahrzehntelang ALV-Beiträge einzahlten! Vieles läuft ungerecht, verdeckt, übertrieben gutmenschlich und einfach falsch, rund um die Arbeitslosigkeit und deren Gründe!
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