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Ausbau A1 Nun liegen die sechs Spuren auf

Der Bund will die Kapazitäten zwischen Luterbach und Härkingen erhöhen. Einsprachen sind vorprogrammiert.

Das ist geplant: Der Bundesrat will, dass die A1 zwischen Luterbach und Härkingen von vier auf sechs Spuren ausgebaut wird. Das Bauvorhaben ist im Gelände bereits ausgesteckt, deshalb hat es auf beiden Seiten der A1 Profile die auf die geplante Verbreiterung hinweisen.

Autobahn und Profile
Legende: SRF / Andreas Brandt

Das soll es bringen: Mit dem Ausbau reagiert der Bund auf die stetige Zunahme des Verkehrs. Mit sechs Spuren zwischen Luterbach und Härkingen soll nach dem Ausbau zwischen Härkingen und Wiggertal eine weitere Entlastung der West-Ost-Achse auf der Autobahn erreicht werden. Letztlich soll dieser Ausbau auch die Gemeinden entlang der A1 von Ausweichverkehr entlasten.

Legende: Zwischen Luterbach und Härkingen wird die Autobahn ausgebaut. SRF

Deshalb wird es Einsprachen geben: Der Solothurner Bauernverband hat Mitgliedern geraten, Einsprachen zu machen. Mehrere Bauern verlieren durch den Ausbau der A1 Ackerland oder sie müssen Umwege in Kauf nehmen, um ihre Felder zu bewirtschaften. Sie fordern daher Kompensationsmassnahmen, welche über die reine finanzielle Abgeltung des Ackerlandes hinausgehen. Letztlich könnte aber der Bund die Bauern einfach enteignen.

Zahlen und Fakten zum A1-Ausbau

Länge22 Kilometer
Geplanter Baustart2022
Bauzeit
ca. 8 Jahre
Kostenca. 886 Millionen Franken
Verkehr heute
85'000 - 87'000 Fahrzeuge pro Tag
Verkehr 2030
100'000 - 110'000 Fahrzeuge pro Tag

Dort liegen die Pläne auf: Die Baupläne liegen vom 8. Mai 2018 bis am 7. Juni 2018 in den Gemeinden auf, welche die A1 zwischen Luterbach und Härkingen durchquert. Im Kanton Solothurn sind dies Deitingen, Derendingen, Egerkingen, Flumenthal, Härkingen, Kestenholz, Luterbach, Neuendorf, Niederbuchsiten, Oberbuchsiten, Oensingen und im Bau- und Justizdepartement in Solothurn.

Da finden Informationsveranstaltungen statt: Um der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich von den Projektverantwortlichen orientieren zu lassen, organisiert das Bundesamt für Strassen zwei Info-Veranstaltungen. Zum einen am Montag, 14. Mai 2018, 19 Uhr, im Bienkensaal Oensingen und dann am Mittwoch, 16. Mai 2018, 19 Uhr, im Salzhaus Wangen an der Aare.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Terrieur (Imfeld)
    ...und wahrscheinlich auf der Geraden, zwischen Ober- und Unterbuchsitten noch mit zusätzlich 4 Radarstellen für über 80 kmh Kontrollen?
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Das darf nicht passieren!!! Weiteres lebensnotwendiges (Ernährungssicherheit - Überbervölkerung??) Agrarland verantwortungslos zubetonieren und damit die Auto-Lobby weiter fördern??
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Weitere verantwortungslose (Bevölkerung - Ernährungssicherheit) Agrarland-Zubetonierung!! An Stelle von fantasieloser weiterer Agrarland-Zerstörung = "Übelbekämpfung", gäbe es absolut innovative, Sinn machende Verbesserungen im Strassenverkehr auf A-Bahnen: Förderung von "Car-Sharing", Einführung von Bussystem (stop and go),...Wofür unterhalten die SteuerzahlerInnen ein teures Bundesamt für Verkehr, wenn dort die falschen Leute sitzen....??
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