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Keine Papiersammlungen - Kein Geld
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 08.04.2020.
abspielen. Laufzeit 02:13 Minuten.
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Ausfall von Papiersammlungen Weniger Geld für Vereine

  • In vielen Städten und Gemeinden wurde die Papiersammlung abgesagt oder verschoben.
  • Häufig führen Vereine die Sammlungen durch, welche die Abstandsregeln beim Coronavirus nicht hätten einhalten können.
  • Keine Papiersammlungen bedeuten weniger Einnahmen für die Vereine.

In den Städten Baden oder Wohlen müssen die Leute ihr Altpapier nun etwas länger zu Hause lagern. Die letzten beiden Papiersammlungen wurden abgesagt. In diesen beiden Städte übernehmen Vereine die Sammlung, wie beispielsweise Pfadi, Jubla oder der Hockey-Club. Für diese bedeutet der Ausfall der Sammlung weniger Einnahmen von über 1000 Franken.

Suche nach Alternativen

Betroffen sind in Baden die Pfadi und in Wohlen die Jubla. Beide sind enttäuscht über den Ausfall, stehen aber hinter dem Entscheid der Städte. Für beide geht es um viel Geld. «Die Papiersammlung ist unsere Haupteinnahmequelle», sagt die Jungwacht Wohlen. Beide können den einmaligen Ausfall verkraften. «Wir stehen finanziell gut da», sagt die Pfadi Baden.

Viele Papierbündeli
Legende: Wegen des Coronavirus wurden Papiersammlungen teilweise verschoben oder abgesagt. Keystone

Dennoch machen sich beide Vereine Gedanken über die Zukunft. Die Papierpreise sinken immer mehr. Man verdiene immer weniger Geld mit den Papiersammlungen. Beide Vereine überlegen sich Alternativen. Die Suche nach diesen gestaltet sich bei beiden Vereinen jedoch schwierig.

Hilfe für ältere Menschen

Im Moment stehen andere Dinge im Vordergrund. Auch die Vereine überlegen sich, wie sie die Corona-Zeit gestalten. «Wir haben einen Instagram-Account eröffnet, vieles läuft nun mit den Kindern über die sozialen Medien, auch wenn dies normalerweise nicht unser Ziel wäre», sagt Bösch von der Pfadi Baden.

Die Jungwacht in Wohlen bietet derzeit den älteren Menschen ihre Hilfe an. Einkaufen, mit dem Hund Gassi gehen oder auch einfach mit den älteren Menschen telefonieren. Er habe schon einige schöne Gespräche geführt, sagt Scharleiter, David Güntert, der die Idee für die Hilfsaktion hatte.«Manchmal telefonieren wir einfach eine Stunde mit den Menschen, und es ist schön, wenn wir ihnen damit so einfach ein Lachen ins Gesicht zaubern können.»

Regionaljournal Aargau Solothurn, 06:32 Uhr;

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