Bahnhof Wettingen aus Dornröschenschlaf erwacht

Für 7,2 Millionen Franken wurde der alte Bahnhof Wettingen in den letzten 18 Monaten in eine attraktive Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs verwandelt. Der Bahnhof ist jetzt behindertengerecht, bietet neue Veloabstellplätze und einen Kiosk für den täglichen Bedarf.

Die beiden Männer enthüllen das Wettinger Gemeindewappen an einer Lokomotive. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gemeindeammann Markus Dieth (l.) und der Aargauer Baudirektor Stephan Attiger taufen im neuen Bahnhof eine Lokomotive. zvg

Bis vor kurzem gab der historische Bahnhof der grössten Aargauer Gemeinde ein eher tristes Bild ab. Dies hat sich nun geändert: «Wir sind dankbar, dass unser Bahnhof eine Vistitenkarte von Wettingen geworden ist», sagte Gemeindeammann Markus Dieth heute an der offiziellen Einweihung des neuen  Bahnhofs. «Der erste Eindruck zählt, und der ist jetzt gut.»

Auch die SBB ist des Lobes voll: «Endlich erhält Wettingen einen Bahnhof, wie ihn die bevölkerungsreichste Gemeinde des Kantons Aargau verdient», ergänzte Michel Berchtold von der SBB.

Gut 18 Monate lang dauerten die Baurarbeiten, auf 7,2 Millionen Franken belaufen sie die Kosten. Diese werden von der Gemeinde Wettingen, dem Kanton Aargau und der SBB getragen.

Behindertengerechter Zugang zu den Geleisen

Entstanden ist eine attraktive Drehscheibne des öffentlichen Verkehrs. Die Busse können jetzt direkt vor den Bahnhof fahren, für die Velofahrer gibt es einen neuen Abstellplatz und im ehemaligen Güterschuppen kann die Kundschaft das Wichtigste für den täglichen Bedarf einkaufen.

Ausserdem wurden die Unterführungen behindertengerecht gestaltet, entweder treppenfrei oder per Lift.