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Burnout: Eigentlich bekämen Solothurner Bauern Hilfe. Sie reden aber nicht gern.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 31.10.2019.
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Bauern mit Burnout Bauern mit psychischen Problemen erhalten Hilfe – wenn sie wollen

Die Probleme der Bauern: Die Familiensituation auf Bauernhöfen sei nicht immer nur schön, sondern könne auch zu Problemen führen. Dazu stünden Bauern immer häufiger in der gesellschaftlichen Kritik. Die fehlende Wertschätzung sei nicht einfach, sagt Peter Brügger, Sekretär des Solothurner Bauernverbands. «Die Bauern fühlen sich immer mehr als Einzelkämpfer.»

Die Bauern wollen nicht darüber sprechen: Die Hemmschwelle, über psychische Probleme zu reden, sei auf dem Land viel grösser als in den Städten, sagt Peter Brügger. «Der Bauer ist es gewohnt, sich selber zu helfen. Er sucht keine Hilfe. Das kann bei psychischen Problemen gefährlich sein und die Betroffenen könnten in ein tiefes Loch fallen», führt Brügger aus.

Der Bauernverband hilft: Etwa 100 Gespräche pro Jahr führen Peter Brügger und seine Kollegen vom Solothurner Bauernverband mit Bauern in Not. Vor drei Jahren hat der Bauernverband ein Projekt gestartet, das den Bauern günstig Betriebshelfer, Haushaltshilfen oder Administrationshelfer zur Seite stellt. Hilfe zur Selbsthilfe lautet das Motto. Das Projekt wurde für weitere drei Jahre verlängert. Die Hilfe funktioniert aber nur, wenn die Bauern diese Hilfe auch suchen und sich helfen lassen wollen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Wenn man einem Bauern Hilfe anbietet nur weil er psychisch krank ist, dann funktioniert das nicht. Warum kann man nicht eine Plattform herstellen, wo Bauern unkompliziert Hilfe anfordern können. Ist unser Bauernverband nicht fähig, so etwas auf die Beine zu stellen. Ich habe noch nie von einer Plattform gehört, wo man seine Hilfe anbieten könnte. Ich hätte Zeit einem Bauern im Stall, auf dem Feld, bei den Tieren, im Haushalt oder mit Kindern zu helfen. Warum wird dies nicht vereinfacht?
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