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Berufsmatur nach Lehre Aargauer Regierung prüft neue Lösung gegen Fachkräftemangel

Legende: Audio Zugang zur Berufsmatur soll im Aargau einfacher werden abspielen. Laufzeit 01:10 Minuten.
01:10 min, aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 14.12.2018.
  • Wer nach der Lehre die Berufsmatur absolvieren möchte, muss im Aargau zuerst meist eine Aufnahmeprüfung machen.
  • Das sei eine überflüssige Hürde, finden Grossräte von SP, EVP, GLP und Grünen. Sie forderten, dass der Notenschnitt der Lehre reichen soll.
  • Nun will die Aargauer Regierung eine neue Regelung prüfen, auch wenn der Entscheid Mehrausgaben bedeutet.
  • Total müsste die Regierung rund 1,8 Millionen Franken pro Jahr mehr ausgeben. Sie verspricht sich dafür mehr Fachkräfte für den Aargau.

Es geht um die Berufsmatur nach der Lehre, die BM 2. Nur wer die Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen/Typ Wirtschaft wählt, kann die Berufsmatur ohne Aufnahmeprüfung angehen. Für alle anderen Lehrgänge reicht der Notenschnitt der Lehre nicht. Es braucht eine Aufnahmeprüfung.

Fachkräftemangel bekämpfen?

Nun findet die Aargauer Regierung, es sei durchaus prüfenswert, die Übertritte in die Berufsmatur prüfungsfrei zu gestalten. «Der Regierungsrat erkennt den bildungspolitischen Mehrwert der Einführung eines prüfungsfreien Übertritts», schreibt er in der Antwort auf den Vorstoss der Grossräte. So könne man dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

Man rechne pro Jahr mit etwa 120 Studierenden mehr, rechnet die Regierung vor. Ein zusätzlicher Studierender kostet 14'900 Franken. Das macht pro Jahr rund 1,8 Millionen Franken zusätzlich. Das Geld sei im Finanzplan 2018-2022 allerdings noch nicht eingestellt.

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