Beschwerde verhindert den Abriss des Fama-Gebäudes in Kölliken

Schon oft wurde in Kölliken über das Fama-Gebäude diskutiert, ein ehemalige Bürohaus, das einer neuen Schule weichen soll. Und nun dürften diese Diskussionen noch ein wenig weiter gehen. Beim Kanton ist nämlich eine Beschwerde eingegangen gegen den Abriss.

Das GEbäude von aussen betrachtet: Es hat ein klassisches Ziegeldach, mit einem Dachstock und drei kleinen Fenstern, der 1. STock hat 6 hohe Fenster mit grünen Fensterläden. Die Fenster des Parterres sind deutlich kleiner und vergittert. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das ehemalige Fama-Bürogebäude in Kölliken ist eines der letzten Häuser der Kölliker Industriegeschichte. ZVG

In Kölliken dauert es noch ein bisschen länger, bis das historische Fama-Gebäude abgerissen werden darf. Eine Beschwerde verhindert derzeit den geplanten Abriss des ehemaligen Büro-Gebäudes.

«Die Schulraumfrage ist dringlich»

Das bestätigt die Gemeinde Kölliken. In der Beschwerde geht es um mehrere Punkte. Im Vordergrund steht aber vor allem das Ortsbild. Das ehemalige Fama-Bürogebäude ist eines der letzten Häuser, das die Kölliker Industriegeschichte widerspiegelt. Wer die Beschwerde eingereicht hat, ist nicht bekannt.

Der Gemeinderat beantragt beim Kanton, dass die Beschwerde abgewiesen wird. Anstelle des Fama-Gebäudes soll ein neues Schulhaus gebaut werden, für Hauswirtschaft, Textiles Werken und Büros für die Schulleitung. «Die Schulraumfrage ist dringlich», schreibt der Gemeinderat in seiner Medienmitteilung.

Volk sagte bereits mehrmals Ja zum Abbruch

Das Fama-Gebäude gab in Kölliken schon viel zu reden. Bereits mehrmals haben die Stimmberechtigen Ja gesagt zum Abbruch des Gebäudes und auch zum neuen Schulhaus. Dies geschah sowohl an Gemeindeversammlungen wie auch an Urnen-Abstimmungen.

Zuletzt hatten die Stimmbürger im September 2012 einem Kredit von 4,5 Millionen Franken für ein neues Schulgebäude zugestimmt. Bestätigt wurde dabei auch der Abbruch des Fama-Gebäudes.