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Aargau Solothurn Betonplatten auf Bahngleis: Jugendliche immer noch hinter Gitter

Am Dienstagabend sollen fünf Personen Bettonplatten auf die Geleise der Zugstrecke Bern-Olten gelegt haben. Wenig später wurden sie verhaftet. Noch immer sitzen sie hinter Gitter.

Zug auf der Neubaustrecke Olten-Bern
Legende: Auf der Neubaustrecke wurden Betonplatten auf die Geleise gelegt. SRF

Es geschah am Dienstagabend um 20:30 Uhr. Auf der Bahnstrecke zwischen Bern und Olten fuhr ein Zug in mehrere Betonplatten. Die Platten zersprangen. Schlimmeres passierte nicht. Kurze Zeit später hat die Berner Kantonspolizei fünf Personen festgenommen. Die mutmasslichen Tätern sind zwischen 13 und 24 Jahre alt.

Diese fünf Personen sind immer noch hinter Gitter, hiess es heute auf Anfrage bei der Solothurner Staatsanwaltschaft. Nur zwei der fünf Personen sind Erwachsen.
Wie es mit ihnen weitergeht, und ob man für sie Untersuchungshaft beantragt, hat die Staatsanwaltschaft bisher noch nicht entschieden.

Staatsanwalt kann sieben Tage U-Haft anordnen

Auch immer noch in Haft sind die drei Minderjährigen. Bis zu sieben Tage kann sie die Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft nehmen. Danach müsste ein Gericht entscheiden. Grundsätzlich gelten für die Minderjährigen aber die gleichen Bedingungen wie für Erwachsene, erklärte die leitende Jugendanwältin, Barbara Andermatt, gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn. Besteht Fluchtgefahr, Absprache, - oder Wiederholungsgefahr ist Untersuchungshaft möglich.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von B. Lüscher, Buchs
    "mutmasslichen Täter" und bereits werden diese hier klar verurteilt. Manchmal weiss ich nicht, was destruktiver ist, solche Jugendliche oder diese Schreiberlinge.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Wenn jetzt der Richter wieder die "Kuscheljustiz" walten lässt, werden solche unglaubliche "Anschläge" in Zukunft noch viel mehr passieren! In der Spassgesellschaft, in der alles sozial "abgefedert" und in "Hängematten" Schutz und Lebensmöglichkeiten geboten wird, müssen Nichtsnutze schliesslich ihre Unfähigkeit auf solche mediengeile Taten ausrichten! Solche höchst kriminelle und gefährliche Handlungen muss man als Terror mit katastrophalen Folgen werten und dementsprechend hart bestrafen!
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  • Kommentar von p.keller, kirchberg
    Unglaublich kriminelles Potential
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