Bob-Fahrer Rico Peter muss happigen Rückschlag verkraften

Der Aargauer Rico Peter wird beim Weltcup-Auftakt in Nordamerika nicht dabei sein. Damit muss er im Kampf um ein Olympia-Ticket für Sotschi einen happigen Rückschlag verkraften.

Rico Peter im Dress eines Bob-Fahrers Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Wird der Aargauer Rico Peter - hier an der Viererbob-WM in St. Moritz im Februar 2013 - in Sotschi dabei sein? Keystone

Der zweite Schweizer Bob-Steuermann beim Weltcup-Auftakt in Nordamerika wird Gregor Baumann heissen. Der St. Galler hat sich in La Plagne (Frankreich) in der internen Ausscheidung gegen seinen ärgsten Rivalen Rico Peter durchgesetzt.

Beat Hefti, das Aushängeschild von Swiss Sliding, ist für den Weltcup-Start gesetzt. Er fuhr in La Plagne zu Trainingszwecken. Der Weltcup wird Ende November in Calgary (Kanada) lanciert.

Baumann war zweimal schneller

Gregor Baumann war in den Selektions-Rennen sowohl im Zweier als auch im Vierer schneller als Rico Peter. Noch in der letzten Saison hatte die Reihenfolge meist umgekehrt gelautet.

Baumann erlebte einen schwierigen Winter. Bei den Heim-Weltmeisterschaften in St. Moritz war er zum Zuschauen verdammt, während Peter im Vierer mit Platz 6 überraschte.

«Die Enttäuschung ist einigermassen gross», kommentiert Rico Peter im Regionaljournal Aargau Solothurn. Von einem schlechten Omen im Hinblick auf Sotschi will er aber nicht reden.