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Aargauer Braugerste für Schweizer Bier: Bauer aus Oberlunkhofen hat grosse Pläne
Aus Regional Diagonal vom 13.06.2020.
abspielen. Laufzeit 02:01 Minuten.
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Braugerste aus dem Aargau Schweizer Rohstoff für Schweizer Bier

Die Bierbrauereien werben häufig mit der Regionalität ihrer Produkte. Tatsache ist aber, dass in den allermeisten Fällen nur das Wasser aus der Region kommt. Fast alle Brauereien importieren Hopfen und Malz aus dem Ausland. Dies will der Aargauer Landwirt Christoph Hagenbuch ändern.

Auf einem Feld seines Betriebs in Oberlunkhofen hat er Braugerste angepflanzt. Er erwartet aus dem zweieinhalb Hektaren grossen Feld einen Ertrag von etwa zehn Tonnen Gerste. Diese wird nach der Ernte nach Deutschland gebracht und dort zu Malz verarbeitet. «Es wäre erstrebenswert, dass wir die Braugerste auch hier zu Malz verarbeiten würden. Leider gibt es in der Schweiz noch keine Mälzerei», sagt Hagenbuch.

Pläne für eigene Mälzerei

Der Aargau wäre eigentlich prädestiniert für den Anbau von Braugerste, erklärte der Aargauer Landwirtschaftsdirektor Markus Dieth an einem Medienanlass am Samstagmittag in Oberlunkhofen. Auf den 40'000 Hektaren Fruchtfolgeflächen würden rund 3000 Hektaren Gerste angepflanzt. Davon mache die Braugerste als Rohstoff für die Mälzereien jedoch nur einen verschwindend kleinen Anteil aus, sagte Dieth.

Die IG Mittellandmalz, eine Vereinigung aus Brauern und Landwirten, hat sich langfristig zum Ziel gesetzt auch in der Schweiz eine Mälzerei zu betreiben. Auf eine Stange Bier heruntergerechnet wäre der Mehrpreis mit Schweizer Malz etwa fünf bis sieben Rappen. Mit Schweizer Hopfen kombiniert, könnten die Brauereien dann auch tatsächlich von echten Schweizer Bieren sprechen.

Regionaljournal Aargau Solothurn 17:30 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Alfred Preisig  (alp)
    Wie auf https://quoellfrisch.blog/appenzeller-bier-drohne-bei-bio-bergbraugerstenernte-in-vella-geortet/ und in weiteren Beiträgen zu lesen ist, unterstützt Appenzeller Bier schon seit mehreren Jahren den lokalen Gerstenanbau in Graubünden und Jussy GE.
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  • Kommentar von Beat. Mosimann  (AG)
    Braucht der Mensch Bier? Nein.!. Brot und gutes Mehl zum kochen, in genügender Menge:))
    Diese Produktion können Sie mit gutem Gewissen ins Ausland lagern:))
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Wäre das lebensnotwendige AGRAR-Land in der Schweiz nicht seit Jahrzehnten kontinuierlich "verkauft - verbaut - zubetoniert" worden und weiter wird, wäre es absolut Sinn machend, die eigene Brau-Gerste anzupflanzen- dies dann ohne weitere CHEMIE, weil die dann mit dem Bier mitgetrunken wird...was natürlich auch längst so ist, da ja auch das Wasser kontinuierlich skrupellos vergiftet wird!
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