Brugg kämpft jetzt vor Bundesgericht gegen die Asylunterkunft

Nachdem das Aargauer Verwaltungsgericht eine Beschwerde des Brugger Stadtrats abgewiesen hat, zerrt Brugg nun den Kanton vors Obergericht nach Lausanne. Dieses muss entscheiden, ob aus dem Restaurant Jägerstübli eine Asylunterkunft werden kann oder nicht.

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Bildlegende: Im Jägerstübli in Brugg sollen keine Asylbewerber wohnen, verlangt der Brugger Stadtrat. Keystone

Die Pläne der Aargauer Regierung sind klar: Aus dem Restaurant Jägerstübli in Brugg soll eine Asylunterkunft werden. Der Stadtrat Brugg will dies verhindern. Nachdem er bereits zweimal abgeblitzt ist, kämpft er nun vor Bundesgericht weiter.

Brugg ist der Meinung, der Betrieb einer Asylunterkunft im Ort könne die Lärmschutzvorschriften nicht einhalten. Nachdem die Stadt mit ihrer Beschwerde 2013 beim Regierungsrat und im Januar 2014 vor Verwaltungsgericht gescheitert ist, zieht sie nun vor Obergericht. Dies hat der Stadtrat am 4. März beschlossen.